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Feb022010

Google unterstützt künftig den IE 6 (Internet Explorer 6) nicht mehr!

Na, das nenne ich mal gute Nachrichten: Google wird künftig den Support für den Internet Explorer 6 (IE 6) auslaufen lassen. Dies betrifft natürlich nicht die Website, d.h. die Google Suche, sondern das Angebot “Google Apps”.

Hier die Mail, die Google an die Accountinhaber von Google Apps versendet hat:

Dear Google Apps admin,

In order to continue to improve our products and deliver more sophisticated features and performance, we are harnessing some of the latest improvements in web browser technology. This includes faster JavaScript processing and new standards like HTML5. As a result, over the course of 2010, we will be phasing out support for Microsoft Internet Explorer 6.0 ​as well as other older browsers that are not supported by their own manufacturers.

We plan to begin phasing out support of these older browsers on the Google Docs suite and the Google Sites editor on March 1, 2010. After that point, certain functionality within these applications may have higher latency and may not work correctly in these older browsers. Later in 2010, we will start to phase out support for these browsers for Google Mail and Google Calendar.

Google Apps will continue to support Internet Explorer 7.0 and above, Firefox 3.0 and above, Google Chrome 4.0 and above, and Safari 3.0 and above.

Starting this week, users on these older browsers will see a message in Google Docs and the Google Sites editor explaining this change and asking them to upgrade their browser. We will also alert you again closer to March 1 to remind you of this change.

In 2009, the Google Apps team delivered more than 100 improvements to enhance your product experience. We are aiming to beat that in 2010 and continue to deliver the best and most innovative collaboration products for businesses.

Thank you for your continued support!

Sincerely,

The Google Apps team

Was daran so positiv ist: Wenn ein Unternehmen mit einer solchen Marktstellung eine solche Entscheidung fällt, folgen hoffentlich weitere. Ferner können Dritte (z.B. <eigenwerbung>Internetagenturen oder CMS Anbieter</eigenwerbung>) sich im Kundengespräch hierauf beziehen und so dem Kunden erhebliche Mehraufwände für den Support dieses in der Tat miserablen nicht mehr zeitgemäßen Browsers ersparen.

Jan302010

OpenVPN mit Mac OS – Viscosity oder Tunnelblick

Tunnelblick-Logo-Big

In der Vergangenheit unterstützte der für Mac OS X (kompatibel zu 10.4, 10.5, 10.6 und wohl auch den Folgeversionen) verfügbare OpenVPN Client namens “Tunnelblick” leider keine DNS Auflösung. Konkret hiess das, dass man zwar die VPN Verbindung problemlos herstellen konnte, aber alle im VPN liegenden Adressen (z.B. bei uns den Firmen Mailserver, das Intranet oder die Entwicklungsserver) z.B. in die lokale Hosts Datei schreiben musste – wenig komfortabel.

screenshot_ 2010-01-30 um 15.49.12Um den Pflegeaufwand zu minimieren, kam nun einige Monate auch Viscosity zum Einsatz, ein kommerzieller VPN Client für Apple Systeme (und mit 9 $ auch erschwinglich). Eigentlich ist das ein recht durchdachtes Tool: Es importiert bestehende Verbindungen (z.B. aus Tunnelblick) hat ein aufgeräumtes Interface und bot eben die beschriebene DNS Unterstützung.

Seltsamerweise wollte Viscosity aber ab heute auf 2 Rechnern sein Icon in der Menüleiste nicht mehr anzeigen – was es de facto unbenutzbar macht (der “Verbinden”-Button ist nur über die Menüleiste zu erreichen). Das Programm lief zwar stets im Hintergrund, aufgrund der Nichtzugänglichkeit war dies aber wertlos..

Es scheint auch ein Problem vorzuliegen – zumindest lesen sich die Logfiles so:

(...) 30.01.10 13:01:11 Viscosity[360] : invalid literal for int() with base 10: 'unknown'

30.01.10 13:07:18 [0x0-0x29029].com.viscosityvpn.Viscosity[360]

Sat Jan 30 13:07:18 computername.tld Viscosity[360] : kCGErrorIllegalArgument: CGSUnregisterWindowWithSystemStatusBar: Invalid window

30.01.10 13:07:18 [0x0-0x29029].com.viscosityvpn.Viscosity[360]

Sat Jan 30 13:07:18 computername.tld Viscosity[360] : kCGErrorFailure: Set a breakpoint @ CGErrorBreakpoint() to catch errors as they are logged.

30.01.10 13:09:19 Viscosity[242] : invalid literal for int() with base 10: 'unknown' (...)

Falls jemand das gleiche Problem haben sollte (hier aufgetreten mit Mac OS X 10.6.2), lohnt vielleicht ein Blick in das Supportforum, wo ich die Beschreibung auch erfasst habe. Vielleicht kommt hier ja ein Lösungsweg durch den/die Entwickler: http://www.viscosityvpn.com/forum/viewtopic.php?f=3&t=219

Tunnelblick-LogoAufgrund des Viscosity Problems habe ich soeben mal wieder Tunnelblick probiert und siehe da: Die DNS Auflösung klappt problemlos, somit ist Viscosity ab sofort ohnehin nicht mehr das bevorzugte Produkt ;-) (Viscosity ist ein kommerzielles Produkt unter proprietärer Lizenz; Tunnelblick ist ein Open Source Produkt unter der GPL…)

Sehr interessant an Tunnelblick ist aber noch etwas anderes:

Im Tunnelblick Wiki gibt es eine eine Dokumentation dazu, wie man ein Deployment einrichten kann (also z.B. die Software zentral für die User innerhalb eines Firmennetzwerkes installieren und einrichten).

Mehr Infos zu Tunnelblick und der Download sind verfügbar auf der Google Code Seite des Projekts.

Jan272010

Kurznotiz: XSL Cache leeren

Bei Projekten mit intensiver Nutzung von XSL bzw. XSLT macht die Verwendung des XSL Bytecode Caches sehr viel Sinn, siehe dazu auch diese sehr umfassende Erklärung meines Kollegen Max.

Wichtig ist aber auch, wie sich der Cache hier verhält – und das ist bei der NY Times, welche die Extension “XSLCache” entwickelt hat, nachzulesen:

Neulich hatten wir die Aufgabe, in einem Projekt den XSL Cache zu “refreshen” – ohne jedoch die Webserver neu starten zu wollen. Es gibt da eine sehr simple und schnelle Lösung (Doku hier bei der NY Times):

The XSL cache uses the modification time (mtime) attribute of stylesheets to figure out if a file is newer than the cached version and needs to be updated. There are several cases where a file might change but the modification time remains old that you should avoid if you want the XSL cache to reload changed stylesheets correctly:

tar and rsync/scp can sometimes preserve the modification time of the archived/copied file. You must be careful about the following:

  • tar, use the -m flag
  • rsync, avoid using the -t/–times flag
  • scp, avoid using the -p flag
  • Be careful about radically adjusting the system clock and modifying XSL files. Similarly, clock skew between web servers and NFS shares may create issues.
  • If all else fails, use touch to clear a stylesheet from the cache, by resetting its last modified timestamp.

In addition, this early release of XSL Cache does not use shared memory, so each PHP process/thread will have its own copy of the stylesheet. Although this is admittedly wasteful, the memory cost does not seem to be costly. However, if you use the cachesheet argument to clear a cached stylesheet from one web server process, it may still be cached in other processes.

(Quelle: http://code.nytimes.com/projects/xslcache/wiki/StaleCaches)

Jan222010

So long old Friend – Kondolenzbuch für Sun

Sun RIP

James Goslings, eine der zentralen Figuren der Softwareentwicklung bei Sun (u.a. verantwortlich für Java) bedauert in seinem aktuellen Blog-Eintrag (Titel “So long, old friend …”, von dem auch das Bild geliehen ist) das Ende der Fa. Sun, die ja von Oracle übernommebn wurde. Zwischenzeitlich hat auch die EU die Übernahme genehmigt.

Der Blogeintrag wird mittlerweile von vielen Usern als Kondolenzbuch verwendet:

http://blogs.sun.com/jag/entry/so_long_old_friend

Jan052010

Notiz: in .procmailrc mehrere Regeln gleichzeitig nutzen

Nachdem ich das immer wieder suchen muss…

Bekanntlich ist .procmailrc ein irrsinnig mächtiges Tool zur Filterung von E-Mails. Die Syntax einer Regel sieht im groben so aus:

Filtern nach Mailadresse

:0
* ^To:.*mailadresse@domain.tld
$MAILDIR/unterpfad/zielordner

Ebenfalls filtern nach Mailadresse, allerdings verschiedene Regeln mit “ODER”-Verknüpfung

:0
* ^To:.*mailadresse@domain.tld|To:.*mailadresse2@domain.tld
$MAILDIR/unterpfad/zielordner

Und was ich immer vergesse: Die “UND”-Verknüpfung

(hier: “To” Adresse und “Delivered-To” Adresse müssen treffen)

:0
* ^To:.*mailadresse@domain.tld
* ^Delivered-To:.*mailadresse2@domain.tld
$MAILDIR/unterpfad/zielordner