Köln darf stolz sein: rechtsextreme Kundgebung von „Pro Köln“ ist auf ganzer Linie gescheitert

Es gibt ja irrsinnig viele Gründe, Köln zu lieben – und noch weit vor Kölsch und Karneval sind es natürlich vor allem die Menschen, die den Charme dieser Stadt ausmachen. Interessanterweise scheinen die Macher der rechtsextremen Vereinigung „Pro Köln“ genau diese Menschen aber schlecht zu kennen – naja, politisch extreme Gruppierungen neigen ja regelmäßig dazu, ihren Rückhalt in der Bevölkerung stark zu überschätzen…

Auf jeden Fall hat sich Köln in den letzten Tagen von seiner besten Seite gezeigt und den sog. „Anti Islamisierungskongress“ von „Pro Köln“ platzen lassen – Friedlich. Und mit Musik, Kölsch und einem kleinen bischen Karneval.

Und so fasste dies der Kölner Stadtanzeiger (KStA) zusammen:

Hier noch ein zweiter, abschließender Beitrag zum Thema:

Das ist in der Tat klasse an Köln (und war auch schon im Ruhrgebiet, wo ich geboren bin so): Man hat einfach die Gewißheit, dass Nazis hier niemals ernsthaft Fuß fassen könnten – zu liberal ist die Stadt, zu couragiert die Menschen.

Danke, Köln.

Als Frage bleibt dann vielleicht noch eines: Wenn die Vertreter von „Pro Köln“ so wenig über ihre Mitmenschen wissen, wenn sie die Kölsche so schlecht einschätzen können…wie sieht es mit deren Heimatverbundenheit überhaupt aus? Sind die überhaupt Kölner? Oder kann man die vielleicht ausweisen? Obwohl, das will man nichtmals Düsseldorf antun 🙂

P.S.:

Auch 1992 hatte Köln schonmal klar gemacht, dass nicht die Ausländer, sondern die Rechtsextremen nicht erwünscht sind:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

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