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Cross-Plattform App Entwicklung mit jQuery Mobile

Hier eine sehr gute Info zum Thema “Cross-plattform Mobile Webapps” — der Autor des jetzt vorgestellten jQuery Mobile hat sich mit den Problemen der verschiedenen Plattformen und Browser befasst (und dem Testing) wenn man für diese Web Apps entwickelt (statt native Apps):

(Tipp von Oliver Wrede)




OpenVPN mit Mac OS – Viscosity oder Tunnelblick

Tunnelblick-Logo-Big

In der Vergangenheit unterstützte der für Mac OS X (kompatibel zu 10.4, 10.5, 10.6 und wohl auch den Folgeversionen) verfügbare OpenVPN Client namens “Tunnelblick” leider keine DNS Auflösung. Konkret hiess das, dass man zwar die VPN Verbindung problemlos herstellen konnte, aber alle im VPN liegenden Adressen (z.B. bei uns den Firmen Mailserver, das Intranet oder die Entwicklungsserver) z.B. in die lokale Hosts Datei schreiben musste – wenig komfortabel.

screenshot_ 2010-01-30 um 15.49.12Um den Pflegeaufwand zu minimieren, kam nun einige Monate auch Viscosity zum Einsatz, ein kommerzieller VPN Client für Apple Systeme (und mit 9 $ auch erschwinglich). Eigentlich ist das ein recht durchdachtes Tool: Es importiert bestehende Verbindungen (z.B. aus Tunnelblick) hat ein aufgeräumtes Interface und bot eben die beschriebene DNS Unterstützung.

Seltsamerweise wollte Viscosity aber ab heute auf 2 Rechnern sein Icon in der Menüleiste nicht mehr anzeigen – was es de facto unbenutzbar macht (der “Verbinden”-Button ist nur über die Menüleiste zu erreichen). Das Programm lief zwar stets im Hintergrund, aufgrund der Nichtzugänglichkeit war dies aber wertlos..

Es scheint auch ein Problem vorzuliegen – zumindest lesen sich die Logfiles so:

(...) 30.01.10 13:01:11 Viscosity[360] : invalid literal for int() with base 10: 'unknown'

30.01.10 13:07:18 [0x0-0x29029].com.viscosityvpn.Viscosity[360]

Sat Jan 30 13:07:18 computername.tld Viscosity[360] : kCGErrorIllegalArgument: CGSUnregisterWindowWithSystemStatusBar: Invalid window

30.01.10 13:07:18 [0x0-0x29029].com.viscosityvpn.Viscosity[360]

Sat Jan 30 13:07:18 computername.tld Viscosity[360] : kCGErrorFailure: Set a breakpoint @ CGErrorBreakpoint() to catch errors as they are logged.

30.01.10 13:09:19 Viscosity[242] : invalid literal for int() with base 10: 'unknown' (...)

Falls jemand das gleiche Problem haben sollte (hier aufgetreten mit Mac OS X 10.6.2), lohnt vielleicht ein Blick in das Supportforum, wo ich die Beschreibung auch erfasst habe. Vielleicht kommt hier ja ein Lösungsweg durch den/die Entwickler: http://www.viscosityvpn.com/forum/viewtopic.php?f=3&t=219

Tunnelblick-LogoAufgrund des Viscosity Problems habe ich soeben mal wieder Tunnelblick probiert und siehe da: Die DNS Auflösung klappt problemlos, somit ist Viscosity ab sofort ohnehin nicht mehr das bevorzugte Produkt ;-) (Viscosity ist ein kommerzielles Produkt unter proprietärer Lizenz; Tunnelblick ist ein Open Source Produkt unter der GPL…)

Sehr interessant an Tunnelblick ist aber noch etwas anderes:

Im Tunnelblick Wiki gibt es eine eine Dokumentation dazu, wie man ein Deployment einrichten kann (also z.B. die Software zentral für die User innerhalb eines Firmennetzwerkes installieren und einrichten).

Mehr Infos zu Tunnelblick und der Download sind verfügbar auf der Google Code Seite des Projekts.




Kurznotiz: MacBook Unibody wird zum MacBook Pro

Seit heute wurden die Produktlinien bei Apple verändert: Die 13 Zoll MacBook Unibody heissen nun MacBook Pro, besitzen endlich wieder einen Firewire Anschluss, erhalten noch leistungsfähigere Akkus und einen Cardreader.

Mehr dazu gibt es hier (e-blog.de) und hier (TechCrunch.com).

(Der hier im Blog veröffentlichte Artikel zum RAM Upgrade beim MacBook gilt auch für den Arbeitsspeicher des MacBook Pro.)




Tutorial/Anleitung: RAM Upgrade/Arbeitsspeicher aufrüsten bei neuen MacBooks (MacBook Unibody Aluminium) – gilt auch für MacBook Pro 13”

Auch wenn die Rechner von Apple seit dem Schwenk auf Intel Macs (also alles ab Intel iMac, MacBook, MacBook Pro etc.) durchaus preislich konkurrenzfähig geworden sind: Speicher (RAM) kauft der kostenbewusste Nutzer besser nicht bei Apple selbst.

Es gibt ein paar Stimmen, die von unregelmäßigen Abstürzen bei der Verwendung von zugekauftem Arbeitsspeicher berichten – dies kann ich bei Verwendung von Marken-RAM (unserer kam von HSD, die “Großhandelsschwester” von Gravis) glücklicherweise nicht bestätigen. Sicher supportet der Mac 4 GB RAM, auch wenn gerüchteweise auch 6 Gigabyte funktionieren sollen (bei uns sind es 4 GB).

Update:

Update 2:

Wir haben bei den nächsten MacBooks Kingston RAM verbaut (siehe oben, im Zweifel Marken Arbeitsspeicher nutzen…). Kingston bietet für RAM für MacBooks (Unibody / Aluminium) gleich in 2 fertigen Paketen an:

Update 3:

Mittlerweile sind ja auch die neuen MacBook Pro 13 Zoll da – für diese gilt die Anleitung und die RAM Empfehlung natürlich gleichlautend…

Der Einbau des RAM ist dann nicht besonders anspruchsvoll – wenn man passendes Werkzeug hat, keine zwei linken Hände besitzt und weiß, wie es geht. Und letzteres soll dieser Artikel liefern ;-)

(Auf die Vorschaubilder klicken, um sie in Originalgröße anzuzeigen.)

Schritt 1:

  • MacBook ausschalten
  • alle Kabel trennen
  • auf den oberen Deckel legen

img_3491.jpg

weiterlesen »




Neue MacBooks (MacBook Unibody Aluminium): Booten von USB

Heute sind die neuen MacBooks bei uns eingetroffen – die große Freude wich jedoch erst einmal der Ernüchterung.

Es war ja bekannt, dass die aus Aluminium gefrästen MacBook Versionen (auch Unibody genannt) keine Firewire Schnittstelle mehr besitzen. Da das Booten von USB Platten jedoch bei Intel Macs funktioniert, wollten wir die Images dann halt darüber einspielen.

Aus Zeitgründen erfasse ich hier mal nur das Fazit – das könnte ggf. für andere nützlich sein:

  • Starten/Booten von einer externen USB Festplatte (z.B. um dann mittels CarbonCopyCloner oder SuperDuper ein vorbereitetes Image einzuspielen) klappt generell bei Macs nicht mit jeder USB HDD. Ein Modell von LACIE tat an anderen Intel Macs jedoch problemlos seinen Dienst.
  • Auf dem Unibody MacBook klappte dies mit keiner angeschlossenen (eigentlich startfähigen) USB Festplatte.
  • Unsere Vermutung, die der Gravis Support bestätigte: Die neuen MacBook Laptops haben einen NVIDIA Chipsatz, der die vorher verbauten Intel Komponenten ablöste (vermutlich sind die spezifischen Treiber hierfür schlichtweg nicht per Softwareupdate verteilt worden). Ohne diese Treiber kann der Rechner jedoch nicht vom auf der externen Platte befindlichen Image starten :-(
  • Wir hoffen, dass sich das Problem mit dem Update auf Mac OS 10.5.6 lösen wird.
  • Workaround: Glücklicherweise hat Apple den Migrationsassistenten erheblich verbessert, mit diesem konnten wir problemlos das auf einer externen Platte befindliche Image nebst aller Software übertragen.

Ich liefere noch mal einen Artikel nach, wenn aus den Vermutung hinsichtlich der Chipsatz-spezifischen Treiber Gewissheit geworden ist ;-)