Sicherung der Codequalität mit SVN Hooks

Wir haben bei papaya mit dem Wachstum des Entwicklerteams das Problem gehabt, dass Coding Standards (unsere sind in enger Anlehnung an die PEAR Coding Standards entstanden) nicht immer von allen Kollegen exakt 1:1 eingehalten wurden. Manchmal übersah ein Mitarbeiter etwas, manchmal machte seine individuelle Entwicklungsumgebung (bei uns viel Eclipse, ein wenige VIM und anderes) die Einrückungen etwas unsauber etc.

Wir nutzen daher die “Pre-Commit-Hooks” im SVN, um vor dem Commit ins zentrale SVN einige Tests durchzuführen. Nur wenn diese erfolgreich verlaufen, kann ein Commit erfolgen – nur dann geht der Quellcode ins SVN.

Mein Kollege Thomas Weinert hatte hierzu neulich folgende Präsentation gehalten, die das ganze im Groben erläutert:

SVN Hook

papaya CMS: Nighly builds ab sofort verfügbar!

Hinweis in eigener Sache:

Ab sofort stehen nightly builds (also jede Nacht automatisch aus dem internen papaya SVN erzeugte Exports des kompletten papaya CMS) unter folgenden URLs zur Verfügung:

Systemvorstellung papaya CMS auf Contentmanager.de

Achtung, Eigenwerbung ;-)

Auf Contentmanager.de ist aktuell eine m.E. sehr gelungene Darstellung des papaya CMS veröffentlicht worden (die mein Kollege Massimiliano Siddi verfasst hatte):

Hier klicken, um den Artikel aufzurufen.

PR mit Hang zur Übertreibung bei RedDot

Die Firma RedDot hat sicher umfangreiche Erfahrungen in der Softwareentwicklung – in Sachen PR kann man dort aber m.E. noch etwas dazu lernen:

In einer aktuellen Newsmeldung berichtet man von der umfangreichen Nutzung des RedDot CMS bei der Bertelsmann Stiftung.

Hieran ist erstmal überhaupt nichts auszusetzen: In der Tat verwendet die Bertelsmann Stiftung in verschiedenen Projekten das RedDot CMS und bringt damit professionell ihre Inhalte ins Web. Die Seiten laufen flott, sehen gut aus – alles prima.

Ein wenig überraschend fand ich jedoch die folgenden zwei Teaser, die ich auf der Website gesehen habe:

Die hierin enthaltene Aussage, nach der die Bertelsmann Stiftung für alle Webprojekte RedDot einsetze, ist leider unkorrekt. Eine kurze Google-Suche nach Websites, bei denen im Impressum die Bertelsmann Stiftung als verantwortlich genannt wird, fördert einiges an Belegen zu Tage. Die folgende Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit – zeigt aber, dass diverse Projekte der Stiftung auf Open Source Software setzen und somit vom RedDot CMS so weit entfernt sind wie Linux von Microsoft:

Ach ja – auch die von uns realisierte Krankenhaussuche “Weisse Liste” basiert mit dem papaya CMS natürlich auf Open Source Software ;-)

Vermutlich würde eine weitere Suche noch mehr Beispiele liefern, bei denen eben nicht RedDot im Einsatz ist. Dies ist wenig überraschend bei einer so aktiven Organisation mit vielen Projekten.

Umso mehr verwundert es, dass man bei RedDot so unpräzise bzw. irreführend kommuniziert, hätte man doch mit der “Corporate Website” und dem Intranet der Stiftung bereits zwei sehr nette und wichtige Referenzen zur Verfügung gehabt…

cuil – YASENN?! (yet another search engine nobody needs?)

Cuil ist sicher den meisten ein Begriff – die Suchmaschine mit den Ex-Google Mitarbeitern, die erst mit Spannung und einem kleinen Hype gehandelt wurden…und dann eine eher wenig spannende und mit einem schlechten Rankingsystem ausgestattete Suchmaschine gelauncht haben.

Ich habe gerade mal diverse Keywords für verschiedene Websites von unseren Kunden oder von uns getestet. Dabei kam mit dem Suchstring “papaya CMS” etwas sehr seltsames heraus: Neben der Anzeige von “www.papaya-cms.com” taucht ein seltsamer Button auf – siehe Screenshot:

Der Button ist mit www.papaya-cms.com verlinkt, also ist es wohl kein an die falsche Stelle geratenes Ad – eventuell testet man bei Cuil die Einbindung von spezieller Werbung neben dem eigenen Suchergebnis? Quasi editierbare Darstellung in der Suchergebnisseite, also ein CMS für search results? :-)

Weiß jemand, was dahinter steckt?