E-Learning Plattform „Oppia“ vorgestellt (powered by Google)

Nachdem seit einer gefühlten Ewigkeit (15 Jahre? 20?) immer mal wieder „eLearning“ als Trend des Jahres oder auch der Dekade erklärt wurde, entwickelt man ja fast eine gewisse Resistenz gegenüber des Themas.

Gerade hat aber Google ein ganz interessantes Projekt vorgestellt: Oppia.

Das folgende Video enthält eine kurze Vorstellung bzw. ein Tutorial:

Ansonsten gibt es mehr zu lesen auf der Website oder bei bei T3N.

Spannend bzw. überhaupt erwähnenswert finde ich das Projekt vor allem, weil Google zumindest in der Lage wäre, hier genug Ressourcen und Publicity einzusetzen, um das Projekt zu einem Erfolg werden zu lassen.

Und: Der Code steht als Open Source frei zur Verfügung: siehe Google Code.

OpenVPN mit dem iPhone oder iPad (d.h. mit iOS)….endlich!

Sehr gute Nachrichten für alle, deren VPN auf OpenVPN basiert und die gerne auch mit ihren iOS Geräten (also Apple iPhone, Apple iPad, ggf. auch iPod Touch?) auf dieses Netzwerk zugreifen wollen.

Bisher ging das nur mittels Jailbreak – was kein Hexenwerk ist, aber dennoch für den Durchschnittsuser oder die im Unternehmen befindlichen Devices kein wirklich schöner Weg ist (nicht nur, aber auch wegen der dann nicht mehr vorhandenen Updatefähigkeit).

Hielt man sich an das, was Apple seinen Nutzern ins iOS Device eingebaut hat, hatte man nur die Wahl zwischen L2TP/IPSec, PPTP, RSA SecurID oder CryptoCard – was aus meiner Sicht nur die Wahl zwischen Pest und Cholera war.

Da bisher weit und breit keine OpenVPN App in Sicht war und auch Apple nichts dergleichen in Aussicht stellte, hatten wir bereits in den saueren Apfel gebissen: Wir haben vor einigen Monaten extra einen Mac abgestellt, um ein Apple-verträgliches VPN neben unserer OpenVPN basierten Firewall einzurichten – was nun obsolet wird:

Es gibt seit kurzem die OpenVPN Connect App (die kostenlos im App Store erhältlich ist).

Na gut, schalten wir unser zusätzliches L2TP-VPN halt wieder ab und freuen uns über gesparte Stromkosten, weniger Administrationsaufwand und natürlich die dabei gelernten Dinge 😉

Die Installation der App erfolgt über den App Store, also per Klick. Die App folgt jetzt nicht gerade den Apple Design Guidelines (= sie schaut schlimm aus), das ist aber egal, hier geht es um die Funktion: Und die scheint nach dem ersten Test ganz prima zu sein.

Die VPN Konfiguration kann einfach über iTunes zur App synchronisiert werden, was bei mir problemlos klappte, nachdem ich die bei mir openvpn.conf genannte Konfiguration zu .ovpn umbenannt habe.

Dann per Drag & Drop in Itunes ziehen (bei den Dateieinstellungen des iPhones oder iPads), fertig – die App erkennt den Sync der Konfigurationsdateien und bietet dann an, diese zu importieren.

Mehr war bei mir nicht nötig, um meine „orginale VPN Konfiguration“ vom MacBook auf mein iPhone 5 zu bringen.

Herzlichen Dank an den Autor bzw. die Autoren!

(die Google+ Meldung des Autors ist unter https://plus.google.com/u/0/102486415329787631392/posts/faSspbtGkcW erreichbar)

Agile Entwicklung vs. Wasserfallmodell & Co.

Dass agile Entwicklung bisweilen erhebliche Vorteile gegenüber althergebrachten Entwicklungsmethoden hat ist hinlänglich bekannt. In diesem Zusammenhang sehr interessant ist die nüchterne Betrachtung des Projekterfolgs je nach Vorgehensweise, den Eberhard Huber im „projekt (B)LOG“ vollzieht:

Quelle: projekt (B)LOG - http://www.pentaeder.de/

Serviert wird diese Grafik unter der Überschrift…

Das Wasserfallmodell bleibt problematisch

– eine Aussage, die wir eindeutig teilen.

Ebenso wie die Schlußworte des Autors:

Es bleibt m.E. problematisch, dass das Wasserfallmodell immer noch in 30% der Projekte eingesetzt wird.

Nebenbei: Das projekt(B)LOG ist es m.E. in jedem Falle wert, den Weg in den RSS Reader zu finden.

Open Source ist die Zukunft: Junge Entwickler bevorzugen Open Source, bevorzugen Linux und PHP

Nur in aller Kürze der Verweis auf eine nicht allzu überraschende und gleichwohl schöne Aussage von Forrester:

„Forrester: Junge Entwickler bevorzugen Linux und PHP“ – so titelt ZDNET.

ZDNET bezieht sich wie folgt auf eine aktuelle Forrester Veröffentlichung:

Das Interesse an Open Source hat heute (…) nichts mehr mit billiger Software zu tun. Vergleiche man Forrester-Zahlen von 2008 mit denen von 2010, so sei festzustellen, dass die Bedeutung des Kriteriums der Kosten deutlich abgenommen habe. 83 Prozent der IT-Verantwortlichen nennen heute „Schnellere Umsetzung von Geschäftsprozessen“ als Grund für die Verwendung von Open Source, 81 Prozent „Unterstützung von Firmenwachstum“.

Die Quote der Firmen, die Open Source einsetzen, lag 2008 bei 40 Prozent. 2010, als man die Mitarbeiter der gleichen Firmen erneut befragte, sagten rund 80 Prozent, sie nutzten Open Source.

Update:

Auch opensource-weblog.de hat dazu ein paar Zeilen…

Cross-Plattform App Entwicklung mit jQuery Mobile

Hier eine sehr gute Info zum Thema „Cross-plattform Mobile Webapps“ — der Autor des jetzt vorgestellten jQuery Mobile hat sich mit den Problemen der verschiedenen Plattformen und Browser befasst (und dem Testing) wenn man für diese Web Apps entwickelt (statt native Apps):

(Tipp von Oliver Wrede)

So long old Friend – Kondolenzbuch für Sun

Sun RIP

James Goslings, eine der zentralen Figuren der Softwareentwicklung bei Sun (u.a. verantwortlich für Java) bedauert in seinem aktuellen Blog-Eintrag (Titel „So long, old friend …“, von dem auch das Bild geliehen ist) das Ende der Fa. Sun, die ja von Oracle übernommebn wurde. Zwischenzeitlich hat auch die EU die Übernahme genehmigt.

Der Blogeintrag wird mittlerweile von vielen Usern als Kondolenzbuch verwendet:

http://blogs.sun.com/jag/entry/so_long_old_friend

papaya CMS – Release 5.0 – Pressereaktionen

Wir haben ja vorgestern das neue Release 5.0 des papaya CMS veröffentlicht. Eine anstrengende Launchphase, umso mehr freut uns das bisher erhaltene Feedback der Presse 😉

Hier ein kleiner Auszug:

Kurzmitteilung: Import von OpenOffice Dokumenten in das papaya CMS

Mein Arbeitskollege Martin hat ein papaya Modul entwickelt, mit dem sich OpenOffice Dokumente in das papaya CMS importieren lassen. Das Modul steht (neben anderen papaya Plugins wie einem Gästebuch und einer Google Maps API) im Downloadbereich seiner Website frei zur Verfügung)

Max hat dazu in seinem Blog eine hervorragende Einführung veröffentlicht, auf die hiermit verwiesen sei.

Als „Appetizer“ hier die ersten zwei Absätze 😉

Mit dem von Martin Kelm entwickelten Importmodul für das Oasis-Dokumentenformat kann man OpenOffice-Dokumente in papaya CMS importieren. Dies ist möglich, da der Inhalt eines OpenOffice-Dokuments intern als XML-Datei vorliegt. Durch ein XSLT-Stylesheet lässt sich das OpenOffice-Format in ein durch papaya CMS lesbares Importformat umwandeln.

Papaya CMS bietet eine entsprechende API-Schnittstelle für Importfilter an, sodass man sich als Programmierer allein auf die Umwandlung des Dokumentenformats konzentrieren kann.

Kurzmitteilung: FluentDOM: „jQuery like“ Interface für das DOMDocument

Es gibt ein neues interessantes Projekt von Bastian Feder und Thomas Weinert, über das ich hier nur in aller Kürze schreiben will – weitere Infos gibt es auf der Projektwebsite (fluentdom.org). Da die beiden Entwickler Arbeitskollegen sind, erlaube ich mir mal eine Übernahme der englischsprachigen Beschreibung:

FluentDOM provides an easy to use fluent interface for DOMDocument.

(…)

We implemented most of the jQuery methods into FluentDOM, but here are differences. Most important: we use XPath for expressions, not CSS selectors. Since XPath is supported by the ext/xml extension, no extra parsing need to be done. This should be faster processing the selectors and btw it was easier for us to implement. And as a nice topping it supports namespaces, too.

We implemented several php interfaces: Countable, Iterator, SeekableIterator and RecursiveItrerator. Even ArrayAccess is supported.

The jQuery method „next“ has a conflict with the Iterator interface used in PHP. We attached the postfix ‚Siblings‘ to each of these methods to get around the conflict:

E.g.

’next‘ => ’nextSiblings‘
‚prev‘ => ‚prevSiblings‘

We think you got it.

Bei Interesse gibt es auf der Projektwebsite und im Blog von Thomas weitere Informationen.

Hobnox goes Open Source – gute Nachrichten für Flash / ActionScript Entwickler

Es gibt überaus gute Nachrichten aus der Softwareentwicklung bei Hobnox: Das Flashteam hat gestern bekannt gegeben, dass Teile des Quellcodes von Hobnox (wo ja unter anderem das vielfach preisgekrönte Audiotool entstanden ist) künftig als Open Source zur Verfügung stehen wird:

Today we open up Hobnox Open Source. A website for Flash developers where we share some of our libraries and source code. The first framework we want to introduce is UIEvent; a different approach on handling events.

Das ist für Hobnox m.E. ein sehr sympathischer und intelligenter Schritt, der nicht zuletzt zur Hobnox-Idee passt – schliesslich läuft das Portal von Hobnox mit dem papaya CMS auch auf Open Source Software…;-)


via: opensource.hobnox.com, blog.joa-ebert.com