Netgear WNDR 3700 Firmware Update mittels Beta Version

Netgear WNDR3700 WLAN RouterMein WLAN Router zu Hause ist ein Netgear WNDR3700 (V2), mit dem ich seit Installation der DD-WRT Firmware auch völlig zufrieden bin.

(siehe dd-wrt.com/…/Netgear_WNDR3700 für alle Infos zur Installation und vor allem zur Auswahl der korrekten Firmware!)

Beunruhigend fand ich allerdings immer, dass die Stable Version der Firmware schon arg staubig war: Das Releasedatum 19.03.2012 sagt mir, dass es nicht um die Frage geht, ob dort ungepatchte Sicherheitslücken bestehen sondern welche 😉

Installiert war also bisher V24-SP (SVN Rev. 1877) und da ich nie ein neues stable Release sah, blieb das auch bisher so. Heute habe ich mir endlich die Zeit genommen, mal zu recherchieren und was zu ändern.

Ergebnis: Die DD-WRT Entwickler geben eher selten überhaupt stable Versionen heraus (eigentlich fast logisch, wenn man sich den Testaufwand für deren Releases vorstellt bei einer solchen Vielzahl an unterstützten Devices..).

Das Projekt ist aber unverändert sehr aktiv und es gibt regelmäßige Builds für die Betaversionen. Diese sind zu finden unter ftp.dd-wrt.com/betas/

Dort stehen die Beta-Builds dann nach Jahr, Build-Datum und nach Router zum Download bereit, und zwar jeweils in 3 Versionen. Gebraucht wird logischerweise immer nur eine davon – je nachdem, was man hat/will:

  • wndr3700v2-factory.img – zum Flashen eines WNDR3700 Routers, der noch die Originalfirmware hat
  • wndr3700v2-factory_NA.img – zum Flashen eines US- oder Kanada-Modells (NA = North America) des Routers, der noch die Originalfirmware hat
  • wndr3700v2-webflash.bin – zum Flashen eines bereits mit DD-WRT laufenden Routers

Oder in anderen Worten:

Note: factory.img is for worldwide units flashing from NETGEAR firmware to DD-WRT, or recovering from TFTP mode. factory_NA.img is the same except for North American units. Webflash is from upgrading an existing DD-WRT firmware to a newer build via update firmware option.

Dass man das Flashen der Firmware niemals nicht übers WLAN macht sondern stets über ein Netzwerkkabel, ist sicher jedem klar. Ist es doch, nicht? 🙂

Flashen mit der wndr3700v2-webflash.bin ging bei meinem Router völlig unproblematisch. Hinsichtlich Funktionalitäten oder Performance kann ich auf die Schnelle ich keinen Unterschied ausmachen, aber es ging ja auch um Sicherheitsbedenken und nix anderes.

Achtet auf jeden Fall darauf, beim Update dieses Routers auf die Hardwarerevision zu achten! Es gibt beim Netgear WNDR 3700 eine V1, V2, V3 und V4 – nimmt man die falsche Firmware, kann (wird!) dies den Router „bricken“ – er ist dann nur mit etwas mehr Aufwand noch zu retten.

Foto Vorschau mit Lightbox und Thumbnails in Apache DirectoryIndex dank h5ai

Ich habe die gesamte Fotodatenbank bzw. das Fotoverzeichnis zu Hause auf dem Server liegen und spiegele diese (u.a.) auf mein MediaCenter (MacMini). Per Samba Share oder auch per http kann man also mit allen Devices auf den Server zugreifen, was am Computer auch gut klappt: SMB verbinden und dann mittels der normalen Werkzeuge (Explorer, Finder, Vorschau, ThumbsPlus, ASeeDsee etc.) auf die Bilder zugreifen.

Beim iPad oder iPhone muss man allerdings auf vernünftige SMB Integration (auch per App) verzichten, sodass das hier keine Lösung ist – und ein Zugriff per Browser auf die nackten Apache Verzeichnisse ist wenig elegant oder praktisch.

Daher habe ich immer mal wieder nach einer tauglichen Lösung gesucht, mit der ich das Apache DirectoryListung (aka. Apache DirectoryIndex) um eine Vorschaufunktion erweitern kann. Die meisten Lösungen basierten darauf, die HTML Vorlagen für den DirectoryIndex um etwas JavaScript zu ergänzen und so eine Lightbox nachzurüsten. Das sieht im ersten Moment ganz gut aus, reicht aber fürs Browsing nicht wirklich: Vorschau fehlt, i.d. Regel fehlen vor- und zurück-Funktionen.

Am Wochenende bin ich auf das wirklich großartige h5ai gestoßen, laut eigener Beschreibung „a modern HTTP web server index“. Der Programmautor (Lars Jung) hat da eine sehr leicht einzurichtende Lösung gebaut und offen gelegt, die ich sehr, sehr schick finde.

Schaut so aus:

h5ai_01

h5ai_02

Die Einrichtung dauerte bei mir auf dem Linux Server 5 min. und unter Mac OS X 20 min., weil dort etwas mehr an der Apache Konfiguration angepasst werden musste – also eine kleiner Schritt für den Admin, ein großer Schritt für meine Familie 🙂

Hier nochmal der Link: http://larsjung.de/h5ai/

Apple-spezifische Dateien wie .AppleDouble, .DS_Store etc. löschen (mittels find)

Wie im etwas längeren Artikel zu den Mac-spezifischen Dateien (.AppleDouble, .DS_Store etc.) und Veto Files angekündigt:

Haben sich einmal Mac-User mit dem Server verbunden, bevor deren Rechner oder der Server richtig konfiguriert worden sind, hat man den Salat: Alle Verzeichnisse sind voll mit den lustigen Finder-Metadaten.

Diese kann man finden mittels…

find \( -name ".AppleDouble" -or -name ".DS_Store" -or -name ".Trashes" -or -name "._*" -or -name ".TemporaryItems" \)

…und löschen mittels…

find \( -name ".AppleDouble" -or -name ".DS_Store" -or -name ".Trashes" -or -name "._*" -or -name ".TemporaryItems" \) -execdir rm -Rv {} \;

Home Office & Teleworking

In Sachen Home Office bin ich immer so unentschlossen, weil so viele Parameter hineinspielen:

  1. es kommt auf die Aufgabe an – bei mir persönlich ist es so, dass zu Hause oftmals viel besser Dinge abarbeiten kann, weil ich weniger gestört werde. Auf der anderen Seite wird es direkt zäh, wenn ich viel abstimmen muss oder gar mit anderen gemeinsam ein Thema bearbeiten will
  2. es kommt auf den Menschen an – je nach Persönlichkeit bringt die Umgebung zu Hause einen Boost an guter Laune, Zufriedenheit und vor allem Produktivität – oder einen Abfall an Produktivität, weil viel mehr Ablenkungen da sind
  3. es kommt auf die Teamzugehörigkeit an – wenn man in ein Team schon integriert ist und die Gesichter und Eigenarten kennt, kann Home Office m.E. gut funktionieren – bei neuen Teammitgliedern ist das Risiko von Missverständnissen aber ungleich höher
  4. es kommt auf die Dosis an – so lange man den „Draht ins Team“ nicht verliert, kann Home Office eine prima Sache sein, es darf aber keine Entkoppelung stattfinden

Zwei Vorzeigeunternehmen der Internetwirtschaft (Yahoo! als ehemaliges und Google als aktuelles) zeigen aber keine allzu große Begeisterung für Teleworking, wie dieser lesenswerte Artikel bei Forbes schildert.

Was meinst Du/Sie, welche Erfahrungen hast Du/haben Sie mit Home Office aka. Teleworking gemacht?

Daily WTF: Autoresponder im eCommerce

…oder wie man es nicht machen sollte – gerade diese nicht allzu kundenverständliche Mail eines Amazon Merchants erhalten:

------------- Anfang der Nachricht -------------

!R! CALL ARKT; EXIT;

Da fragt man doch gerne mal zurück: WTF? 😉

Open Source ist die Zukunft: Junge Entwickler bevorzugen Open Source, bevorzugen Linux und PHP

Nur in aller Kürze der Verweis auf eine nicht allzu überraschende und gleichwohl schöne Aussage von Forrester:

„Forrester: Junge Entwickler bevorzugen Linux und PHP“ – so titelt ZDNET.

ZDNET bezieht sich wie folgt auf eine aktuelle Forrester Veröffentlichung:

Das Interesse an Open Source hat heute (…) nichts mehr mit billiger Software zu tun. Vergleiche man Forrester-Zahlen von 2008 mit denen von 2010, so sei festzustellen, dass die Bedeutung des Kriteriums der Kosten deutlich abgenommen habe. 83 Prozent der IT-Verantwortlichen nennen heute „Schnellere Umsetzung von Geschäftsprozessen“ als Grund für die Verwendung von Open Source, 81 Prozent „Unterstützung von Firmenwachstum“.

Die Quote der Firmen, die Open Source einsetzen, lag 2008 bei 40 Prozent. 2010, als man die Mitarbeiter der gleichen Firmen erneut befragte, sagten rund 80 Prozent, sie nutzten Open Source.

Update:

Auch opensource-weblog.de hat dazu ein paar Zeilen…

Radiointerview WDR 5

Letzte Woche wurde bei uns angefragt, ob wir jemanden für ein kurzes Interview zu temporären Mailadressen hätten. Die Zielgruppe des WDR5 ist wohl am ehesten mit „Generation 50+“ zu umschreiben – gerade daher fand ich das ganz spannend und habe zugesagt.

WDR 5 Scala – Aktuelles aus der Kultur (Ab Minute 38 und 3 Sekunden beginnt das Interview), Sendung vom 09.04.10

Statistik zur Verbreitung von Bildschirmauflösungen

Es ist ja schwer, zur Verbreitung von Bildschirmauflösungen harte/belastbare Zahlen zu erhalten: Die Information ist ja nur mit JavaScript zu bekommen – also nur mittels Tools wie GoogleAnalytics, Piwik oder ähnlichem. Und diese wiederum passen zumeist nicht wirklich zu den Datenschutzerklärungen der meisten Seitenbetreiber oder nicht zum jeweiligen Datenschutzgesetz.

Insofern sind auch die folgenden Zahlen mit Vorsicht zu genießen: Sie sind vielleicht repräsentativ, müssen es aber nicht sein:

Gruppe 1 (größere/moderne Auflösungen)

1280 x 1024 28,3%
1680 x 1050 6,3%
1152 x 864 3,6%
1920 x 1200 3,3%
1440 x 900 3,0%
1600 x 1200 2,6%
1400 x 1050 1,8%
1280 x 960 1,3%
Summe: 50,2%

Gruppe 2 (bisheriger „Office-Standard“ und kleinere Breitbild-Laptops)

1024 x 768 39,0%
1280 x 800 4,5%
1280 x 768 0,8%
Summe: 44,3%

Gruppe 3 (Netbooks, ältere Geräte und sonstiges)

800 x 600 2,6%
andere 2,9%
Summe: 5,5%

Quelle für die Daten: www.webhits.de

Google unterstützt künftig den IE 6 (Internet Explorer 6) nicht mehr!

Na, das nenne ich mal gute Nachrichten: Google wird künftig den Support für den Internet Explorer 6 (IE 6) auslaufen lassen. Dies betrifft natürlich nicht die Website, d.h. die Google Suche, sondern das Angebot „Google Apps“.

Hier die Mail, die Google an die Accountinhaber von Google Apps versendet hat:

Dear Google Apps admin,

In order to continue to improve our products and deliver more sophisticated features and performance, we are harnessing some of the latest improvements in web browser technology. This includes faster JavaScript processing and new standards like HTML5. As a result, over the course of 2010, we will be phasing out support for Microsoft Internet Explorer 6.0 ​as well as other older browsers that are not supported by their own manufacturers.

We plan to begin phasing out support of these older browsers on the Google Docs suite and the Google Sites editor on March 1, 2010. After that point, certain functionality within these applications may have higher latency and may not work correctly in these older browsers. Later in 2010, we will start to phase out support for these browsers for Google Mail and Google Calendar.

Google Apps will continue to support Internet Explorer 7.0 and above, Firefox 3.0 and above, Google Chrome 4.0 and above, and Safari 3.0 and above.

Starting this week, users on these older browsers will see a message in Google Docs and the Google Sites editor explaining this change and asking them to upgrade their browser. We will also alert you again closer to March 1 to remind you of this change.

In 2009, the Google Apps team delivered more than 100 improvements to enhance your product experience. We are aiming to beat that in 2010 and continue to deliver the best and most innovative collaboration products for businesses.

Thank you for your continued support!

Sincerely,

The Google Apps team

Was daran so positiv ist: Wenn ein Unternehmen mit einer solchen Marktstellung eine solche Entscheidung fällt, folgen hoffentlich weitere. Ferner können Dritte (z.B. <eigenwerbung>Internetagenturen oder CMS Anbieter</eigenwerbung>) sich im Kundengespräch hierauf beziehen und so dem Kunden erhebliche Mehraufwände für den Support dieses in der Tat miserablen nicht mehr zeitgemäßen Browsers ersparen.

Systemvorstellung papaya CMS auf Contentmanager.de

Achtung, Eigenwerbung 😉

Auf Contentmanager.de ist aktuell eine m.E. sehr gelungene Darstellung des papaya CMS veröffentlicht worden (die mein Kollege Massimiliano Siddi verfasst hatte):

Hier klicken, um den Artikel aufzurufen.