Das CERN, der LHC Teilchenbeschleuniger und die Musik

Nun haben es die Damen und Herren vom CERN ja geschafft: Der LHC (Large Hadron Collider) läuft nach kleineren Startschwierigkeiten und liefert Daten – Glückwunsch!

Ich bin über eine in der Tat sehr interessante Musikformation gestolpert namens „Les Horribles Cernettes“ (welch Zufall: Die gleiche Abkürzung wie der LHC). Näheres zu den 3 Damen vom Grill Beschleuniger findet sich natürlich in der Wikipedia.

Die Band war, so die glaubhafte Legende, die erste Band, die jemals eine Website hatte und die jemals ein Photo ins Internet gestellt hatte – how cool is that? 🙂

They were born at the same time, and in the office next door to… the World Wide Web. No wonder they were the first band to have a website and their picture posted on the web! This website is kept pretty much in the original shape as it was in 1992.

(von: http://musiclub.web.cern.ch/MusiClub/bands/cernettes/)

Eine kleine Kostprobe gefällig? Gerne:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Und hier der Song zum Download.

Cross-Plattform App Entwicklung mit jQuery Mobile

Hier eine sehr gute Info zum Thema „Cross-plattform Mobile Webapps“ — der Autor des jetzt vorgestellten jQuery Mobile hat sich mit den Problemen der verschiedenen Plattformen und Browser befasst (und dem Testing) wenn man für diese Web Apps entwickelt (statt native Apps):

(Tipp von Oliver Wrede)

Test: iPhone 4 Tasche Maware CEO Flip-VUE

Beim Maware C.E.O Flip-VUE für iPhone 4 handelt es sich um eine schlanke Hülle die das iPhone sicher schützt. Es kann als Tasche, oder auch als Holster getragen werden. Die Tasche selbst ist aus echtem Leder das Innenfutter ist aus Wildleder. Als Desigmerkmal ist ein Streifen Stoff eingearbeitet der sich ein bisschen wir Neopren anfühlt. Die Nähte sind weiß abgesetzt. Sieht schick aus.

Maware CEO Flip-VUE

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Lobbying de luxe: Open Source freundliche Staaten sind böse!, so die IIPA

Das ist in der Tat eine interessanter Ansatz der amerikanischen „International Intellectual Property Alliance (IIPA)“ (siehe auch http://www.iipa.com/, wobei die Website aktuell zumeist down ist…): In ihrem Kampf gegen „das Böse“ Open Source versucht man nun, „Open Source freundliche“ Staaten in den „Special 301 review“ aufnehmen zu lassen.

Aber Punkt für Punkt: Wer genau ist die IIPA überhaupt? Die englische Wikipedia hat folgendes für uns:

The International Intellectual Property Alliance (IIPA), formed in 1984, is a private sector coalition of seven trade associations representing U.S. producers of content and materials protected by copyright laws, including computer software, films, television programs, music, books and journals (in both electronic and print media), with the aim of strengthening international protection and enforcement of copyright by working with U.S. government, foreign government and private sector representatives.

(…)

Andres Guadamuz, a lecturer in law at the University of Edinburgh discovered that IIPA is asking the US government to basically consider open source as the equivalent of piracy. IIPA is urging the United States government to consider countries like Indonesia, Brazil and India to be enemies of capitalism because of their use of open source software.

(…)

OK – eine Lobbygruppe, wie Eingangs bemerkt. Was genau ist nun dieser 301er Report (klingt ja fast nach 404er Fehler…)?

Dieser sogenannte „Special 301 review“ des Handelsbeauftragten (USTR = US-Trade Representative) erscheint jährlich und enthält eine Liste derjenigen Staaten, die US-Exporte behindern (Quelle) oder die keine Vereinbarungen mit der WIPO geschlossen haben bzw. die in ihrer eigenen Gesetzgebung keinen genügenden Schutz vor Urheberrechtsverstößen bieten.

Ok, soweit die Grundlagen. Was ist nun genau passiert? Golem.de hat sich freundlicherweise die Mühe gemacht, den entsprechenden Teil des Berichtes zu übersetzen, das übernehme ich hier mal:

In einem Bericht wirft die IIPA der indonesischen Regierung vor: „Indem die Regierung die freie Auswahl eingesetzter Technologie verhindere, schafft sie neue Handelsbarrieren und schränkt den gleichberechtigten Zugang aller IT-Firmen zum Softwaremarkt ein.“ Bezeichnenderweise kam die Empfehlung der indonesischen Regierung im Rahmen einer Aktion, die Softwarepiraterie im Land verhindern sollte. Viele öffentliche Einrichtungen verwenden illegal proprietäre Software. Die Regierung hatte in einem Rundschreiben angemahnt, entweder die illegalen Kopien durch den Kauf von Lizenzen zu legalisieren oder – wenn praktikabel – alternativ auf die Verwendung freier Software umzusteigen.

(Quelle: Golem.de)

Eigentlich kann das unmöglich deren Ernst sein -aber, wie Lobbyisten das so an sich haben: Man meint das anscheinend wirklich ernst.

Stellt sie die Frage, ob die US-Regierung bzw. ihr Handelsbeauftragter nun vor den Karren der IIPA spannen lässt oder nicht. Was Unternehmen wie IBM, RedHat, Sun & Co., für die Open Source durchaus ein Baustein der Company ist, dann davon halten ist die nächste Frage – zumindest müssten die USA dann konsequenterweise auch auf der 301er Liste auftauchen 😉

Ganz großartig und prägnant bringt das Dr. Oliver Diederich vom Heise Verlag auf den Punkt, in dem er auf Heise.de schreibt:

(…)

Nun kann man ja verstehen, dass die BSA – zu deren Mitgliedern unter anderem Adobe, Corel, Microsoft und SAP gehören – es doof findet, wenn Regierungen in Schwellenländern ihre Rechner lieber mit Linux und Open Source fahren, statt Geld für Softwarelizenzen auszugeben.

(…)

Aber eine mögliche Wettbewerbsverzerrung durch die Bevorzugung von Open Source als Gefahr für die Durchsetzung von Copyright-Ansprüchen zu präsentieren, das ist eine starke Nummer. Open Source als Gefahr für das Copyright? Nur ein paar Fakten zur Erinnerung: Die GPL nutzt gerade das Urheberrecht, um die Freiheit GPL-lizenzierter Software zu schützen. Viele Open-Source-Projekte (vor allem solche, hinter denen Unternehmen stehen) akzeptieren nur Code-Beiträge von Autoren, die ihr Copyright (beziehungsweise alle relevanten Verwertungsrechte) an das Projekt abgeben – eben weil das Copyright bei Open Source nicht egal ist.

Kurzum: Hier wird versucht, ein handelspolitisches Ziel – den freien Zugang zu bestimmten Märkten – mit einem politisch gerade angesagten Thema – die bessere Durchsetzung „geistiger Eigentumsrechte“ – zu verknüpfen. „Kampf gegen die Internet-Piraterie“ klingt ja auch besser als „Sicherung als der eigenen Pfründe“.

Quelle: Heise.de

Sehr lesenswert dazu auch:

Bitte Bewerbungen nicht als Word Dokument senden

Großartig, das sollten wir auch mal in unsere Stellenausschreibungen aufnehmen:

To apply, send an email to resumes@omnigroup.com, with the exact phrase „Web Software Test Pilot“ in the subject line. Include a copy of your résumé in text, HTML, RTF, or PDF form. If you send a résumé in Microsoft Word’s „.doc“ format, you will not be considered for the position. No phone calls or visits to the office, please.

Von www.omnigroup.com/company/jobs/; gefunden beim Schockwellenreiter in diesem Artikel

Entscheiden Sie sich für WINDOWS, wenn Sie keine Erfahrung mit Computern haben

Sehr schön, was ich gerade bei Dell sehen durfte 🙂

Irgendwo hatte der Texter recht, irgendwo auch nicht: In der Tat würde wohl nur jemand, der keine Erfahrung mit Computern hat, Windows wählen – aber ist er/sie damit dann wirklich gut beraten? 😉

Google unterstützt künftig den IE 6 (Internet Explorer 6) nicht mehr!

Na, das nenne ich mal gute Nachrichten: Google wird künftig den Support für den Internet Explorer 6 (IE 6) auslaufen lassen. Dies betrifft natürlich nicht die Website, d.h. die Google Suche, sondern das Angebot „Google Apps“.

Hier die Mail, die Google an die Accountinhaber von Google Apps versendet hat:

Dear Google Apps admin,

In order to continue to improve our products and deliver more sophisticated features and performance, we are harnessing some of the latest improvements in web browser technology. This includes faster JavaScript processing and new standards like HTML5. As a result, over the course of 2010, we will be phasing out support for Microsoft Internet Explorer 6.0 ​as well as other older browsers that are not supported by their own manufacturers.

We plan to begin phasing out support of these older browsers on the Google Docs suite and the Google Sites editor on March 1, 2010. After that point, certain functionality within these applications may have higher latency and may not work correctly in these older browsers. Later in 2010, we will start to phase out support for these browsers for Google Mail and Google Calendar.

Google Apps will continue to support Internet Explorer 7.0 and above, Firefox 3.0 and above, Google Chrome 4.0 and above, and Safari 3.0 and above.

Starting this week, users on these older browsers will see a message in Google Docs and the Google Sites editor explaining this change and asking them to upgrade their browser. We will also alert you again closer to March 1 to remind you of this change.

In 2009, the Google Apps team delivered more than 100 improvements to enhance your product experience. We are aiming to beat that in 2010 and continue to deliver the best and most innovative collaboration products for businesses.

Thank you for your continued support!

Sincerely,

The Google Apps team

Was daran so positiv ist: Wenn ein Unternehmen mit einer solchen Marktstellung eine solche Entscheidung fällt, folgen hoffentlich weitere. Ferner können Dritte (z.B. <eigenwerbung>Internetagenturen oder CMS Anbieter</eigenwerbung>) sich im Kundengespräch hierauf beziehen und so dem Kunden erhebliche Mehraufwände für den Support dieses in der Tat miserablen nicht mehr zeitgemäßen Browsers ersparen.

Test: günstige iPhone 4 KFZ Halterung

Nachdem endlich nach Langer Lieferzeit (knapp 9 Wochen ab Bestellung) das iPhone 4 angekommen ist, muss das nicht mehr passende Zubehör vom iPhone 2 G ersetzt werden: Eine neue Autohalterung und eine gute Tasche für das iPhone 4 müssen also her.

Da Saturn, Apple Store, Gravis und Co. keine allzu begeisternde Auswahl anzubieten hatten wurde bei Amazon bestellt. Hier zur ersten und sehr günstigen KFZ Halterung (die fast identisch ist mit der bisher verwendeten KFZ-Halterung für das iPhone 2G bzw. 3 GS):

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OpenVPN mit Mac OS – Viscosity oder Tunnelblick

Tunnelblick-Logo-Big

In der Vergangenheit unterstützte der für Mac OS X (kompatibel zu 10.4, 10.5, 10.6 und wohl auch den Folgeversionen) verfügbare OpenVPN Client namens „Tunnelblick“ leider keine DNS Auflösung. Konkret hiess das, dass man zwar die VPN Verbindung problemlos herstellen konnte, aber alle im VPN liegenden Adressen (z.B. bei uns den Firmen Mailserver, das Intranet oder die Entwicklungsserver) z.B. in die lokale Hosts Datei schreiben musste – wenig komfortabel.

screenshot_ 2010-01-30 um 15.49.12Um den Pflegeaufwand zu minimieren, kam nun einige Monate auch Viscosity zum Einsatz, ein kommerzieller VPN Client für Apple Systeme (und mit 9 $ auch erschwinglich). Eigentlich ist das ein recht durchdachtes Tool: Es importiert bestehende Verbindungen (z.B. aus Tunnelblick) hat ein aufgeräumtes Interface und bot eben die beschriebene DNS Unterstützung.

Seltsamerweise wollte Viscosity aber ab heute auf 2 Rechnern sein Icon in der Menüleiste nicht mehr anzeigen – was es de facto unbenutzbar macht (der „Verbinden“-Button ist nur über die Menüleiste zu erreichen). Das Programm lief zwar stets im Hintergrund, aufgrund der Nichtzugänglichkeit war dies aber wertlos..

Es scheint auch ein Problem vorzuliegen – zumindest lesen sich die Logfiles so:

(...) 30.01.10 13:01:11 Viscosity[360] : invalid literal for int() with base 10: 'unknown'

30.01.10 13:07:18 [0x0-0x29029].com.viscosityvpn.Viscosity[360]

Sat Jan 30 13:07:18 computername.tld Viscosity[360] : kCGErrorIllegalArgument: CGSUnregisterWindowWithSystemStatusBar: Invalid window

30.01.10 13:07:18 [0x0-0x29029].com.viscosityvpn.Viscosity[360]

Sat Jan 30 13:07:18 computername.tld Viscosity[360] : kCGErrorFailure: Set a breakpoint @ CGErrorBreakpoint() to catch errors as they are logged.

30.01.10 13:09:19 Viscosity[242] : invalid literal for int() with base 10: 'unknown' (...)

Falls jemand das gleiche Problem haben sollte (hier aufgetreten mit Mac OS X 10.6.2), lohnt vielleicht ein Blick in das Supportforum, wo ich die Beschreibung auch erfasst habe. Vielleicht kommt hier ja ein Lösungsweg durch den/die Entwickler: http://www.viscosityvpn.com/forum/viewtopic.php?f=3&t=219

Tunnelblick-LogoAufgrund des Viscosity Problems habe ich soeben mal wieder Tunnelblick probiert und siehe da: Die DNS Auflösung klappt problemlos, somit ist Viscosity ab sofort ohnehin nicht mehr das bevorzugte Produkt 😉 (Viscosity ist ein kommerzielles Produkt unter proprietärer Lizenz; Tunnelblick ist ein Open Source Produkt unter der GPL…)

Sehr interessant an Tunnelblick ist aber noch etwas anderes:

Im Tunnelblick Wiki gibt es eine eine Dokumentation dazu, wie man ein Deployment einrichten kann (also z.B. die Software zentral für die User innerhalb eines Firmennetzwerkes installieren und einrichten).

Mehr Infos zu Tunnelblick und der Download sind verfügbar auf der Google Code Seite des Projekts.

Kurznotiz: XSL Cache leeren

Bei Projekten mit intensiver Nutzung von XSL bzw. XSLT macht die Verwendung des XSL Bytecode Caches sehr viel Sinn, siehe dazu auch diese sehr umfassende Erklärung meines Kollegen Max.

Wichtig ist aber auch, wie sich der Cache hier verhält – und das ist bei der NY Times, welche die Extension „XSLCache“ entwickelt hat, nachzulesen:

Neulich hatten wir die Aufgabe, in einem Projekt den XSL Cache zu „refreshen“ – ohne jedoch die Webserver neu starten zu wollen. Es gibt da eine sehr simple und schnelle Lösung (Doku hier bei der NY Times):

The XSL cache uses the modification time (mtime) attribute of stylesheets to figure out if a file is newer than the cached version and needs to be updated. There are several cases where a file might change but the modification time remains old that you should avoid if you want the XSL cache to reload changed stylesheets correctly:

tar and rsync/scp can sometimes preserve the modification time of the archived/copied file. You must be careful about the following:

  • tar, use the -m flag
  • rsync, avoid using the -t/–times flag
  • scp, avoid using the -p flag
  • Be careful about radically adjusting the system clock and modifying XSL files. Similarly, clock skew between web servers and NFS shares may create issues.
  • If all else fails, use touch to clear a stylesheet from the cache, by resetting its last modified timestamp.

In addition, this early release of XSL Cache does not use shared memory, so each PHP process/thread will have its own copy of the stylesheet. Although this is admittedly wasteful, the memory cost does not seem to be costly. However, if you use the cachesheet argument to clear a cached stylesheet from one web server process, it may still be cached in other processes.

(Quelle: http://code.nytimes.com/projects/xslcache/wiki/StaleCaches)