OSX86 / HackMac: Dual Screens / 2 Monitore an Radeon HD6870 (hier von Sapphire)

Im letzten Eintrag hatte ich die Hardwareauswahl beschrieben; mittlerweile ist der HackMac zusammengebaut und installiert.

So viel Vorab: Der Rechner macht einen Heidenspaß ;-)

Unter Windows 7 (was in erster Linie für Spiele installiert wurde – oder für den seltenen Fall, wo man mal eine native Windows Umgebung braucht) ist die Spieleperformance schonmal beeindruckend, die Grafikkarte scheint also eine gute Wahl gewesen zu sein.

(Grafikkarte ist ja eine SAPPHIRE Radeon HD6870 mit 1024MB RAM)

Das Multi-Monitor Setup wollte allerdings mit der Karte unter Mac OS X 10.7 nicht sofort funktionieren: Während die beiden per DVI an der Grafikkarte angeschlossenen Bildschirme unter Windows sofort funktionierten, war unter Mac OS stets nur ein Display verfügbar.

Nach etwas längerer Suche habe bei InsanelyMac den Tipp gefunden, den zweiten Screen für den HackMac mal per Mini-DVI anzuschließen – Anschlüsse hat die Grafikkarte ja genug…

…und siehe da: Sofort ist der Bildschirm mit voller Auflösung und ganz einwandfrei verfügbar:

Vielleicht kann sich durch den Hinweis ja der eine oder andere etwas Rumprobiererei ersparen…

Apple Mac OS X auf Standard PC Hardware (OSX86 / Hackintosh / HackMac) oder wie man günstig an einen Mac Pro kommt…

Schon seit ein paar Jahren kann ich ich ja privat und am Arbeitsplatzrechner auf umfangreiche Wartungsarbeiten verzichten – weil der Mac OS Rechner in der Tat wenig Ärger macht. Ich kann mich somit zumeist meiner Arbeit widmen, statt Unzulänglichkeiten des Betriebssystems auszubaden.

Als nun ein neuer Rechner für daheim anstand, war das bevorzugte OS also bereits entschieden. Man könnte annehmen, dies sei auch bereits eine Hardwareentscheidung – dem ist aber nicht so, schließlich läuft das Mac OS X auch ganz wunderbar auf normaler PC-Hardware, wenn man die richtigen (also unterstützten) Komponenten auswählt.

Klar, so einfach mit mit “echter Mac Hardware” geht die Einrichtung natürlich nicht, aber es lohnt sich dennoch, weil…

  • so ein “Hack-Mac” unterm Strich viel mehr Leistung fürs Geld bietet als echte Mac Hardware (die im folgenden näher beschriebene Konfiguration kostete z.B. insgesamt ca. 1.240 EUR netto, entsprechend ca. 1.470 EUR inkl. Mehrwertsteuer – was in Anbetracht der Leistung mehr als erschwinglich ist)
  • man unter dem Tisch nicht sieht, ob der Rechner in einem hübschen Apple Gehäuse steckt oder nicht
  • man kann sich etwas sehr nettes genau nach den eigenen Vorstellungen zusammenstellen, und bekommt den Rechner, den nicht wenige bei Apple vermissen: das Modell zwischen dem Apple iMac 27 Zollund dem Apple Mac Pro (siehe auch dieser Apple Mac Pro)

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Kurznotiz: MacBook Unibody wird zum MacBook Pro

Seit heute wurden die Produktlinien bei Apple verändert: Die 13 Zoll MacBook Unibody heissen nun MacBook Pro, besitzen endlich wieder einen Firewire Anschluss, erhalten noch leistungsfähigere Akkus und einen Cardreader.

Mehr dazu gibt es hier (e-blog.de) und hier (TechCrunch.com).

(Der hier im Blog veröffentlichte Artikel zum RAM Upgrade beim MacBook gilt auch für den Arbeitsspeicher des MacBook Pro.)

Neue MacBooks (MacBook Unibody Aluminium): Booten von USB

Heute sind die neuen MacBooks bei uns eingetroffen – die große Freude wich jedoch erst einmal der Ernüchterung.

Es war ja bekannt, dass die aus Aluminium gefrästen MacBook Versionen (auch Unibody genannt) keine Firewire Schnittstelle mehr besitzen. Da das Booten von USB Platten jedoch bei Intel Macs funktioniert, wollten wir die Images dann halt darüber einspielen.

Aus Zeitgründen erfasse ich hier mal nur das Fazit – das könnte ggf. für andere nützlich sein:

  • Starten/Booten von einer externen USB Festplatte (z.B. um dann mittels CarbonCopyCloner oder SuperDuper ein vorbereitetes Image einzuspielen) klappt generell bei Macs nicht mit jeder USB HDD. Ein Modell von LACIE tat an anderen Intel Macs jedoch problemlos seinen Dienst.
  • Auf dem Unibody MacBook klappte dies mit keiner angeschlossenen (eigentlich startfähigen) USB Festplatte.
  • Unsere Vermutung, die der Gravis Support bestätigte: Die neuen MacBook Laptops haben einen NVIDIA Chipsatz, der die vorher verbauten Intel Komponenten ablöste (vermutlich sind die spezifischen Treiber hierfür schlichtweg nicht per Softwareupdate verteilt worden). Ohne diese Treiber kann der Rechner jedoch nicht vom auf der externen Platte befindlichen Image starten :-(
  • Wir hoffen, dass sich das Problem mit dem Update auf Mac OS 10.5.6 lösen wird.
  • Workaround: Glücklicherweise hat Apple den Migrationsassistenten erheblich verbessert, mit diesem konnten wir problemlos das auf einer externen Platte befindliche Image nebst aller Software übertragen.

Ich liefere noch mal einen Artikel nach, wenn aus den Vermutung hinsichtlich der Chipsatz-spezifischen Treiber Gewissheit geworden ist ;-)