Seit heute wurden die Produktlinien bei Apple verändert: Die 13 Zoll MacBook Unibody heissen nun MacBook Pro, besitzen endlich wieder einen Firewire Anschluss, erhalten noch leistungsfähigere Akkus und einen Cardreader.
Mehr dazu gibt es hier (e-blog.de) und hier (TechCrunch.com).
(Der hier im Blog veröffentlichte Artikel zum RAM Upgrade beim MacBook gilt auch für den Arbeitsspeicher des MacBook Pro.)
Heute sind die neuen MacBooks bei uns eingetroffen – die große Freude wich jedoch erst einmal der Ernüchterung.
Es war ja bekannt, dass die aus Aluminium gefrästen MacBook Versionen (auch Unibody genannt) keine Firewire Schnittstelle mehr besitzen. Da das Booten von USB Platten jedoch bei Intel Macs funktioniert, wollten wir die Images dann halt darüber einspielen.
Aus Zeitgründen erfasse ich hier mal nur das Fazit – das könnte ggf. für andere nützlich sein:
- Starten/Booten von einer externen USB Festplatte (z.B. um dann mittels CarbonCopyCloner oder SuperDuper ein vorbereitetes Image einzuspielen) klappt generell bei Macs nicht mit jeder USB HDD. Ein Modell von LACIE tat an anderen Intel Macs jedoch problemlos seinen Dienst.
- Auf dem Unibody MacBook klappte dies mit keiner angeschlossenen (eigentlich startfähigen) USB Festplatte.
- Unsere Vermutung, die der Gravis Support bestätigte: Die neuen MacBook Laptops haben einen NVIDIA Chipsatz, der die vorher verbauten Intel Komponenten ablöste (vermutlich sind die spezifischen Treiber hierfür schlichtweg nicht per Softwareupdate verteilt worden). Ohne diese Treiber kann der Rechner jedoch nicht vom auf der externen Platte befindlichen Image starten
- Wir hoffen, dass sich das Problem mit dem Update auf Mac OS 10.5.6 lösen wird.
- Workaround: Glücklicherweise hat Apple den Migrationsassistenten erheblich verbessert, mit diesem konnten wir problemlos das auf einer externen Platte befindliche Image nebst aller Software übertragen.
Ich liefere noch mal einen Artikel nach, wenn aus den Vermutung hinsichtlich der Chipsatz-spezifischen Treiber Gewissheit geworden ist