Apple-spezifische Dateien wie .AppleDouble, .DS_Store etc. löschen (mittels find)

Wie im etwas längeren Artikel zu den Mac-spezifischen Dateien (.AppleDouble, .DS_Store etc.) und Veto Files angekündigt:

Haben sich einmal Mac-User mit dem Server verbunden, bevor deren Rechner oder der Server richtig konfiguriert worden sind, hat man den Salat: Alle Verzeichnisse sind voll mit den lustigen Finder-Metadaten.

Diese kann man finden mittels…

find \( -name ".AppleDouble" -or -name ".DS_Store" -or -name ".Trashes" -or -name "._*" -or -name ".TemporaryItems" \)

…und löschen mittels…

find \( -name ".AppleDouble" -or -name ".DS_Store" -or -name ".Trashes" -or -name "._*" -or -name ".TemporaryItems" \) -execdir rm -Rv {} \;

Audio Ausgabe (Audio Output/Audio Device) in Mac OS X umschalten

Nur eine kurze Notiz, ggf. ist diese Kleinigkeit noch für andere hilfreich…

Ich dachte (bzw. nahm es an, wirklich gedacht hatte ich nicht), dass man die Audioausgabe (d.h. Audio Output bzw. das verwendete Audio Device) bei Mac OS X nur in den Systemeinstellungen unter „Ton“ ändern könne. Das fand ich leidlich unkomfortabel, weil ich im Büro häufig zwischen den angeschlossenen Boxen und dem Headset wechsele. Zum Umschalten von den Lautsprechern auf den Kopfhörerausgang rief ich also jahrelang die Systemeinstellungen/Ton auf.

Wie eingangs bemerkt: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal eine Suchmaschine nutzen…

Man muss nämlich nur auf das Lautstärke-Control in der Menüleiste klicken und dabei die ALT-Taste gedrückt halten und schon bekommt man ein erweitertes Menü, über das man direkt zwischen Ein- und Ausgabegeräten umschalten kann:

audio

SSH Agent Key forwarding auf Mac OS X Systemen

SSH Agent Key Forwarding ist toll, wenn man mit vielen Hosts hantiert. In meinem konkreten Anwendungsfall will ich mich mit meinem SSH Key auf dem Server eines Kunden authentifizieren, wenn ich Daten von einem unserer Server auf das Kundensystem synchronisere.

Der Key wird also in diesem Use Case durchgereicht (mein Rechner –> interner Server –> externer Server), sodass ich sicher auf den externen Server zugreifen kann, ohne Passwörter zu verwenden oder meinen Key auf den internen Server legen zu müssen.

Sehr praktisch – wenn es denn funktioniert. Auf meinem Mac tat es das nie, obwohl ich mittels ssh -A $servername um das Key Forwarding bat. Auch eine Unterstreichung der Bitte über den Eintrag ForwardAgent yes in der SSH-Konfiguration (/etc/ssh_config) brachte leider nicht das erwünschte Ergebnis.

Ich habe mir dann immer damit abgeholfen, dass ich mich stets über ein Linux System eingeloggt habe, wo der Key auch hinterlegt war.

Anscheinend habe ich aber bei der heutigen erneuten Recherche geeignetere Suchbegriffe gewählt und endlich den passenden Hinweis gefunden:

Man muss unter OSX erstmal dem SSH-Agent die RSA- oder DSA-Identität (den Key) manuell bekannt machen.

Dies passiert einfach mittels ssh-add.

Was dann passiert beschreibt die Manpage mit…

ssh-add adds RSA or DSA identities to the authentication agent, ssh-agent(1). When run without arguments, it adds the files ~/.ssh/id_rsa, ~/.ssh/id_dsa and ~/.ssh/identity. After loading a private key, ssh-add will try to load corresponding certificate information from the filename obtained by appending -cert.pub to the name of the private key file.

…und das war es auch schon – der Key wird forgewarded und das Login auf dem externen Server klappt.

OSX86 / HackMac: Dual Screens / 2 Monitore an Radeon HD6870 (hier von Sapphire)

Im letzten Eintrag hatte ich die Hardwareauswahl beschrieben; mittlerweile ist der HackMac zusammengebaut und installiert.

So viel Vorab: Der Rechner macht einen Heidenspaß 😉

Unter Windows 7 (was in erster Linie für Spiele installiert wurde – oder für den seltenen Fall, wo man mal eine native Windows Umgebung braucht) ist die Spieleperformance schonmal beeindruckend, die Grafikkarte scheint also eine gute Wahl gewesen zu sein.

(Grafikkarte ist ja eine SAPPHIRE Radeon HD6870 mit 1024MB RAM)

Das Multi-Monitor Setup wollte allerdings mit der Karte unter Mac OS X 10.7 nicht sofort funktionieren: Während die beiden per DVI an der Grafikkarte angeschlossenen Bildschirme unter Windows sofort funktionierten, war unter Mac OS stets nur ein Display verfügbar.

Nach etwas längerer Suche habe bei InsanelyMac den Tipp gefunden, den zweiten Screen für den HackMac mal per Mini-DVI anzuschließen – Anschlüsse hat die Grafikkarte ja genug…

…und siehe da: Sofort ist der Bildschirm mit voller Auflösung und ganz einwandfrei verfügbar:

Vielleicht kann sich durch den Hinweis ja der eine oder andere etwas Rumprobiererei ersparen…

Apple Mac OS X auf Standard PC Hardware (OSX86 / Hackintosh / HackMac) oder wie man günstig an einen Mac Pro kommt…

Schon seit ein paar Jahren kann ich ich ja privat und am Arbeitsplatzrechner auf umfangreiche Wartungsarbeiten verzichten – weil der Mac OS Rechner in der Tat wenig Ärger macht. Ich kann mich somit zumeist meiner Arbeit widmen, statt Unzulänglichkeiten des Betriebssystems auszubaden.

Als nun ein neuer Rechner für daheim anstand, war das bevorzugte OS also bereits entschieden. Man könnte annehmen, dies sei auch bereits eine Hardwareentscheidung – dem ist aber nicht so, schließlich läuft das Mac OS X auch ganz wunderbar auf normaler PC-Hardware, wenn man die richtigen (also unterstützten) Komponenten auswählt.

Klar, so einfach mit mit „echter Mac Hardware“ geht die Einrichtung natürlich nicht, aber es lohnt sich dennoch, weil…

  • so ein „Hack-Mac“ unterm Strich viel mehr Leistung fürs Geld bietet als echte Mac Hardware (die im folgenden näher beschriebene Konfiguration kostete z.B. insgesamt ca. 1.240 EUR netto, entsprechend ca. 1.470 EUR inkl. Mehrwertsteuer – was in Anbetracht der Leistung mehr als erschwinglich ist)
  • man unter dem Tisch nicht sieht, ob der Rechner in einem hübschen Apple Gehäuse steckt oder nicht
  • man kann sich etwas sehr nettes genau nach den eigenen Vorstellungen zusammenstellen, und bekommt den Rechner, den nicht wenige bei Apple vermissen: das Modell zwischen dem Apple iMac 27 Zollund dem Apple Mac Pro (siehe auch dieser Apple Mac Pro)

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Kurznotiz: MacBook Unibody wird zum MacBook Pro

Seit heute wurden die Produktlinien bei Apple verändert: Die 13 Zoll MacBook Unibody heissen nun MacBook Pro, besitzen endlich wieder einen Firewire Anschluss, erhalten noch leistungsfähigere Akkus und einen Cardreader.

Mehr dazu gibt es hier (e-blog.de) und hier (TechCrunch.com).

(Der hier im Blog veröffentlichte Artikel zum RAM Upgrade beim MacBook gilt auch für den Arbeitsspeicher des MacBook Pro.)

Tutorial/Anleitung: RAM Upgrade/Arbeitsspeicher aufrüsten bei neuen MacBooks (MacBook Unibody Aluminium) – gilt auch für MacBook Pro 13“

Auch wenn die Rechner von Apple seit dem Schwenk auf Intel Macs (also alles ab Intel iMac, MacBook, MacBook Pro etc.) durchaus preislich konkurrenzfähig geworden sind: Speicher (RAM) kauft der kostenbewusste Nutzer besser nicht bei Apple selbst.

Es gibt ein paar Stimmen, die von unregelmäßigen Abstürzen bei der Verwendung von zugekauftem Arbeitsspeicher berichten – dies kann ich bei Verwendung von Marken-RAM (unserer kam von HSD, die „Großhandelsschwester“ von Gravis) glücklicherweise nicht bestätigen. Sicher supportet der Mac 4 GB RAM, auch wenn gerüchteweise auch 6 Gigabyte funktionieren sollen (bei uns sind es 4 GB).

Update:

Update 2:

Wir haben bei den nächsten MacBooks Kingston RAM verbaut (siehe oben, im Zweifel Marken Arbeitsspeicher nutzen…). Kingston bietet für RAM für MacBooks (Unibody / Aluminium) gleich in 2 fertigen Paketen an:

Update 3:

Mittlerweile sind ja auch die neuen MacBook Pro 13 Zoll da – für diese gilt die Anleitung und die RAM Empfehlung natürlich gleichlautend…

Der Einbau des RAM ist dann nicht besonders anspruchsvoll – wenn man passendes Werkzeug hat, keine zwei linken Hände besitzt und weiß, wie es geht. Und letzteres soll dieser Artikel liefern 😉

(Auf die Vorschaubilder klicken, um sie in Originalgröße anzuzeigen.)

Schritt 1:

  • MacBook ausschalten
  • alle Kabel trennen
  • auf den oberen Deckel legen

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Neue MacBooks (MacBook Unibody Aluminium): Booten von USB

Heute sind die neuen MacBooks bei uns eingetroffen – die große Freude wich jedoch erst einmal der Ernüchterung.

Es war ja bekannt, dass die aus Aluminium gefrästen MacBook Versionen (auch Unibody genannt) keine Firewire Schnittstelle mehr besitzen. Da das Booten von USB Platten jedoch bei Intel Macs funktioniert, wollten wir die Images dann halt darüber einspielen.

Aus Zeitgründen erfasse ich hier mal nur das Fazit – das könnte ggf. für andere nützlich sein:

  • Starten/Booten von einer externen USB Festplatte (z.B. um dann mittels CarbonCopyCloner oder SuperDuper ein vorbereitetes Image einzuspielen) klappt generell bei Macs nicht mit jeder USB HDD. Ein Modell von LACIE tat an anderen Intel Macs jedoch problemlos seinen Dienst.
  • Auf dem Unibody MacBook klappte dies mit keiner angeschlossenen (eigentlich startfähigen) USB Festplatte.
  • Unsere Vermutung, die der Gravis Support bestätigte: Die neuen MacBook Laptops haben einen NVIDIA Chipsatz, der die vorher verbauten Intel Komponenten ablöste (vermutlich sind die spezifischen Treiber hierfür schlichtweg nicht per Softwareupdate verteilt worden). Ohne diese Treiber kann der Rechner jedoch nicht vom auf der externen Platte befindlichen Image starten 🙁
  • Wir hoffen, dass sich das Problem mit dem Update auf Mac OS 10.5.6 lösen wird.
  • Workaround: Glücklicherweise hat Apple den Migrationsassistenten erheblich verbessert, mit diesem konnten wir problemlos das auf einer externen Platte befindliche Image nebst aller Software übertragen.

Ich liefere noch mal einen Artikel nach, wenn aus den Vermutung hinsichtlich der Chipsatz-spezifischen Treiber Gewissheit geworden ist 😉