Google für Admins, Google über die Shell

Endlich. Siehe Screenshot und Link.

cuil – YASENN?! (yet another search engine nobody needs?)

Cuil ist sicher den meisten ein Begriff – die Suchmaschine mit den Ex-Google Mitarbeitern, die erst mit Spannung und einem kleinen Hype gehandelt wurden…und dann eine eher wenig spannende und mit einem schlechten Rankingsystem ausgestattete Suchmaschine gelauncht haben.

Ich habe gerade mal diverse Keywords für verschiedene Websites von unseren Kunden oder von uns getestet. Dabei kam mit dem Suchstring „papaya CMS“ etwas sehr seltsames heraus: Neben der Anzeige von „www.papaya-cms.com“ taucht ein seltsamer Button auf – siehe Screenshot:

Der Button ist mit www.papaya-cms.com verlinkt, also ist es wohl kein an die falsche Stelle geratenes Ad – eventuell testet man bei Cuil die Einbindung von spezieller Werbung neben dem eigenen Suchergebnis? Quasi editierbare Darstellung in der Suchergebnisseite, also ein CMS für search results? 🙂

Weiß jemand, was dahinter steckt?

Open Social – erster Überblick, Videos, Links…

Aktuell schauen wir uns gerade Open Social genauer an um zu sehen, ob wir eine Integration ins papaya CMS implementieren wollen.

In Kürze gibt es dazu hier noch ein Update mit weiteren Informationen (Argumente pro/contra, technische Bedenken/Probleme etc.) und nicht zuletzt unserer Entscheidung. Bis dahin hier schonmal einige Informationsfragmente und Links zum Thema, die wir bei der Recherche lesenswert fanden:

Open Social – was ist das, worum geht es?

Ein guter Einstieg ist ja oftmals Wikipedia, wo natürlich auch zu OpenSocial ein umfangreicher Artikel zur Verfügung steht. Hierin fasst man das Thema mit folgenden Zeilen zusammen:

OpenSocial ist eine Menge von Programmierschnittstellen für Anwendungen in webbasierten sozialen Netzwerken. OpenSocial wird von Google entwickelt und wurde am 1. November 2007 veröffentlicht.

Anwendungen, welche die OpenSocial-API nutzen, sind mit jedem anderen sozialen Netzwerk interoperabel, welches dieses auch unterstützt, so können Funktionen von Seiten wie MySpace und Friendster miteinander verknüpft werden. Zum Start von OpenSocial sind aus Deutschland lediglich das Business Netzwerk XING und der Einladungs- und Ticketservice amiando dabei.

Die Technologie basiert weitgehend auf offenen Standards wie HTML und JavaScript. OpenSocial unterstützt vier APIs für social software-Anwendungen für den Datenzugriff und Kernfunktionen teilnehmender sozialer Netzwerke. Jede API zielt auf unterschiedliche Aufgaben: eine generelle Javascript-API, eine für Menschen (Menschen und deren Beziehungen), eine für Aktivitäten (Veröffentlichungen) und eine für Single Sign-On.

Weitere Informationen

Näheres speziell zur Idee des ganzen und zur Technik gibt es auf der Website des Projektes bei code.google.com. Dort gibt es auch eine Liste der Unternehmen bzw. der Portale, die Open Social bereits einsetzen (oder sich zumindest dazu bekannt haben, es einbauen zu wollen).

Videos / Präsentationen / Tutorials zum Thema

Google hat natürlich eine Youtube Playlist mit diversen Videos zu OpenSocial:

FAQs zu OpenSocial

Die folgenden Punkte sind auch der Google-Website entnommen, ich habe mal die meines Erachtens wichtigsten FAQ Einträge übernommen:

What is the basic architecture of a social application that uses the OpenSocial API?
OpenSocial applications use Google’s gadget architecture but with extensions that provide programmatic access to social data within its container environment. Similar to gadgets, OpenSocial apps are hosted XML documents with HTML/JavaScript within their bodies. Social apps have most of the infrastructure of gadgets available to them but with a few minor exceptions.

Where do OpenSocial apps run?
One of the initial environments for social apps which use the OpenSocial APIs is Orkut. Other OpenSocial enabled websites are expected to launch support for developers soon.

How do I create social apps using OpenSocial?
Social apps are initially created in the same manner as gadgets: with your favorite text editor or within the Google Gadgets Editor. They then can be augmented with the OpenSocial JavaScript APIs, where they can fetch and post social data about friends and activities.

Does OpenSocial require any special markup languages or plug-ins?
No. OpenSocial uses standard JavaScript, HTML, and XML.

What resources do I need to create an OpenSocial gadget?
Other than a good idea and a few minutes to write JavaScript and HTML, you don’t need any. Google will do all the hosting for you if you want, but you are also free to use your own servers.

Can OpenSocial apps use Flash?
Yes. Similar to gadgets, it is possible to embed Flash content into a social app.

Can OpenSocial apps interact with other websites?
Yes, social apps have the ability to fully interact with outside 3rd party applications using standard web protocols.

What other JavaScript libraries can I use?
All of them! Dojo, Prototype, JQuery, GWT, etc.

What languages can I use on my server?
All of them! PHP, Ruby on Rails, Java, etc.

Das hört sich spannend an – wie startet man am besten?

Genauer ansehen muss man sich dazu folgende Seiten:

Bevor man sich die ganzen Links im Detail ansieht, macht dieses Video auf jeden Fall Sinn – hierin werden die für OpenSocial verfügbaren Ressourcen kurz vorgestellt:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Lesenswerte Blogartikel anderer zum Thema OpenSocial

Fazit

Wie eingangs bemerkt ist es noch zu früh für ein wirkliches Fazit – spannend auf jeden Fall, ob das technisch so gut und ausgereift ist, dass wir darauf aufsetzen wollen, gilt es noch zu klären. Später mehr dazu…

Update / Ergänzung (2008-10-31)

Eine sehr lesenswerte Ausführung zum eng verwandten Thema „Open ID“ / „OpenID“ habe ich gerade bei Pixelsebi.com gefunden – zu dem Thema werde ich hier im Blog auch nochmal nachlegen 😉

Update / Ergänzung (2008-11-17)

Google Code: Dokumentationslizenzen (Creative Commons, MIT License) zur Verfügung

Projekte, die ihren Sourcecode bei code.google.com hosten, konnten dort bisher nur aus diversen Open Source Lizenzen wählen. Dies war für den Quellcode natürlich sinnvoll, aber Projekte bestehen nunmal oft auch aus Texten (Dokumentationen, Tutorials etc.), wofür diese Lizenztypen (z.B. die GPL) nicht wirklich passend sind. Hierfür stehen deutlich passendere Lizensierungen zur Verfügung – bisher aber nicht bei Google.

So ist es ein winziger technischer Schritt für Google und gleichzeitig m.E. ein immens wichtiges Feature für die Nutzer, dass nun auch die Creative Commons und die MIT Lizenz für die dort gehosteten Inhalte ausgewählt werden können.

(Gefunden im Google Open Source Blog.)