Lobbying de luxe: Open Source freundliche Staaten sind böse!, so die IIPA

Das ist in der Tat eine interessanter Ansatz der amerikanischen „International Intellectual Property Alliance (IIPA)“ (siehe auch http://www.iipa.com/, wobei die Website aktuell zumeist down ist…): In ihrem Kampf gegen „das Böse“ Open Source versucht man nun, „Open Source freundliche“ Staaten in den „Special 301 review“ aufnehmen zu lassen.

Aber Punkt für Punkt: Wer genau ist die IIPA überhaupt? Die englische Wikipedia hat folgendes für uns:

The International Intellectual Property Alliance (IIPA), formed in 1984, is a private sector coalition of seven trade associations representing U.S. producers of content and materials protected by copyright laws, including computer software, films, television programs, music, books and journals (in both electronic and print media), with the aim of strengthening international protection and enforcement of copyright by working with U.S. government, foreign government and private sector representatives.

(…)

Andres Guadamuz, a lecturer in law at the University of Edinburgh discovered that IIPA is asking the US government to basically consider open source as the equivalent of piracy. IIPA is urging the United States government to consider countries like Indonesia, Brazil and India to be enemies of capitalism because of their use of open source software.

(…)

OK – eine Lobbygruppe, wie Eingangs bemerkt. Was genau ist nun dieser 301er Report (klingt ja fast nach 404er Fehler…)?

Dieser sogenannte „Special 301 review“ des Handelsbeauftragten (USTR = US-Trade Representative) erscheint jährlich und enthält eine Liste derjenigen Staaten, die US-Exporte behindern (Quelle) oder die keine Vereinbarungen mit der WIPO geschlossen haben bzw. die in ihrer eigenen Gesetzgebung keinen genügenden Schutz vor Urheberrechtsverstößen bieten.

Ok, soweit die Grundlagen. Was ist nun genau passiert? Golem.de hat sich freundlicherweise die Mühe gemacht, den entsprechenden Teil des Berichtes zu übersetzen, das übernehme ich hier mal:

In einem Bericht wirft die IIPA der indonesischen Regierung vor: „Indem die Regierung die freie Auswahl eingesetzter Technologie verhindere, schafft sie neue Handelsbarrieren und schränkt den gleichberechtigten Zugang aller IT-Firmen zum Softwaremarkt ein.“ Bezeichnenderweise kam die Empfehlung der indonesischen Regierung im Rahmen einer Aktion, die Softwarepiraterie im Land verhindern sollte. Viele öffentliche Einrichtungen verwenden illegal proprietäre Software. Die Regierung hatte in einem Rundschreiben angemahnt, entweder die illegalen Kopien durch den Kauf von Lizenzen zu legalisieren oder – wenn praktikabel – alternativ auf die Verwendung freier Software umzusteigen.

(Quelle: Golem.de)

Eigentlich kann das unmöglich deren Ernst sein -aber, wie Lobbyisten das so an sich haben: Man meint das anscheinend wirklich ernst.

Stellt sie die Frage, ob die US-Regierung bzw. ihr Handelsbeauftragter nun vor den Karren der IIPA spannen lässt oder nicht. Was Unternehmen wie IBM, RedHat, Sun & Co., für die Open Source durchaus ein Baustein der Company ist, dann davon halten ist die nächste Frage – zumindest müssten die USA dann konsequenterweise auch auf der 301er Liste auftauchen 😉

Ganz großartig und prägnant bringt das Dr. Oliver Diederich vom Heise Verlag auf den Punkt, in dem er auf Heise.de schreibt:

(…)

Nun kann man ja verstehen, dass die BSA – zu deren Mitgliedern unter anderem Adobe, Corel, Microsoft und SAP gehören – es doof findet, wenn Regierungen in Schwellenländern ihre Rechner lieber mit Linux und Open Source fahren, statt Geld für Softwarelizenzen auszugeben.

(…)

Aber eine mögliche Wettbewerbsverzerrung durch die Bevorzugung von Open Source als Gefahr für die Durchsetzung von Copyright-Ansprüchen zu präsentieren, das ist eine starke Nummer. Open Source als Gefahr für das Copyright? Nur ein paar Fakten zur Erinnerung: Die GPL nutzt gerade das Urheberrecht, um die Freiheit GPL-lizenzierter Software zu schützen. Viele Open-Source-Projekte (vor allem solche, hinter denen Unternehmen stehen) akzeptieren nur Code-Beiträge von Autoren, die ihr Copyright (beziehungsweise alle relevanten Verwertungsrechte) an das Projekt abgeben – eben weil das Copyright bei Open Source nicht egal ist.

Kurzum: Hier wird versucht, ein handelspolitisches Ziel – den freien Zugang zu bestimmten Märkten – mit einem politisch gerade angesagten Thema – die bessere Durchsetzung „geistiger Eigentumsrechte“ – zu verknüpfen. „Kampf gegen die Internet-Piraterie“ klingt ja auch besser als „Sicherung als der eigenen Pfründe“.

Quelle: Heise.de

Sehr lesenswert dazu auch:

Kurzmitteilung: FluentDOM: „jQuery like“ Interface für das DOMDocument

Es gibt ein neues interessantes Projekt von Bastian Feder und Thomas Weinert, über das ich hier nur in aller Kürze schreiben will – weitere Infos gibt es auf der Projektwebsite (fluentdom.org). Da die beiden Entwickler Arbeitskollegen sind, erlaube ich mir mal eine Übernahme der englischsprachigen Beschreibung:

FluentDOM provides an easy to use fluent interface for DOMDocument.

(…)

We implemented most of the jQuery methods into FluentDOM, but here are differences. Most important: we use XPath for expressions, not CSS selectors. Since XPath is supported by the ext/xml extension, no extra parsing need to be done. This should be faster processing the selectors and btw it was easier for us to implement. And as a nice topping it supports namespaces, too.

We implemented several php interfaces: Countable, Iterator, SeekableIterator and RecursiveItrerator. Even ArrayAccess is supported.

The jQuery method „next“ has a conflict with the Iterator interface used in PHP. We attached the postfix ‚Siblings‘ to each of these methods to get around the conflict:

E.g.

’next‘ => ’nextSiblings‘
‚prev‘ => ‚prevSiblings‘

We think you got it.

Bei Interesse gibt es auf der Projektwebsite und im Blog von Thomas weitere Informationen.

Oracle kauft Sun – und damit auch MySQL

Nun ist es also passiert: Oracle kauft Sun und hat sich damit auch den stets lästigen Störenfried im Datenbankmarkt MySQL ins Portfolio geholt.

In den Jahren vor der Übernahme von MySQL durch Sun war ja immer mal wieder spekuliert worden, dass Oracle den Datenbankkonkurrenten schlucken könnte – es war dann nur der Hersteller der von MySQL favorisierten Storage Engine InnoDB, aber das Signal machte viele MySQL User und Developer bereits nervös.

Nicht ganz zu Unrecht: Nun geht MySQL, wenn auch über Umwege, also doch zu Oracle. Stellt sich die Frage, was man nun für eine Strategie verfolgen wird. MySQL vom Markt nehmen wäre sinnlos – zu gross ist die Marktdurchdringung. Eine allzu stiefmütterliche Behandlung des Platzhirsches bei Open Source Datenbanksoftware würde meines Erachtens binnen kurzer Zeit zu einem Fork führen (bemerkenswerterweise ist Drizzle ist ja auch kurz nach dem Verkauf an Sun ins Leben gerufen worden).

Die einzige offizielle Aussage, die ich hierzu von Oracle bisher gefunden habe, ist diese hier (PDF):

What does Oracle plan to do with MySQL?

MySQL will be an addition to Oracle’s existing suite of database products, which already includes Oracle Database 11g, TimesTen, Berkeley DB open source database, and the open source transactional storage engine, InnoDB.

Nun gut, das ist noch nicht allzu konkret.

Gleichwohl ist die Sorge gross, wie z.B. auch aus den Kommentaren zu diesem Artikel hier hervorgeht.

Dieser Blogeintrag rät, und da folge ich ihm, zur Entspannung – abwarten und Tee trinken, schließlich ist MySQL Open Source und somit ist die Zukunft gesichert – MySQL Support wird es auch künftig geben. Dieser Vorteil freier Software wiegt im übrigen schwerer als der Verzicht auf Lizenzgebühren.

Die interessanteste Stellungnahme habe ich bei Monty Widenius gefunden. Er zeigt zuerst die Optionen auf, die Oracle hinsichtlich MySQL nun seines Erachtens hat:

What could be Oracle’s plan with MySQL? Three different plans come to mind:

  • They are going to kill MySQL (either directly or by not developing/supporting it fully)
  • MySQL will get sold of to another entity, either because Oracle doesn’t want it or becasue of anti-trust laws.
  • They will embrace MySQL and Open Source and put their technical expertise on it to ensure that MySQL continues to be the most popular advanced Open Source database.

I am putting my hopes to the third option, but for succeeding in that Oracle has to also learn a lot about open source development and working with the community.

Seine Präferenz war natürlich kaum überraschend – und er macht auch konkrete Angebote 😉

I am looking forward to working closely with Oracle (or whoever in the end gets to own MySQL) to ensure that there always exists a free branch of MYSQL that is actively develop in an open manner and has that trust and support of the MySQL customers, developers and users.

Mr. Ellison, you are undoubtably a master tactician. However, thinking two moves ahead in the open source world is not good enough. You need strategy. Long term, meaningful, viable strategy. You need to think years ahead, not just to the next fiscal quarter.

I’d love to speak with you about it.

Das Thema gilt es sicher künftig weiterhin im Auge zu behalten….

Update:

Dieser Artikel bei Kris Köhntopp erscheint sehr plausibel – und nimmt die Angst, ist also lesenswert 😉

Nun aber: Michael Monty Widenius verläßt MySQL / Sun

Nach der nun schon länger zurück liegenden Übernahme von MySQL durch Sun gab es natürlich schnell die Frage nach der Zukunft des MySQL Gründers Michael „Monty“ Widenius – und ebenso schnell das Gerücht, er wolle sein Unternehmen verlassen.

Diese o.g. Gerüchte stellten sich dann doch als etwas übereilt heraus – gleichwohl gaben sie die Richtung korrekt vor. Jetzt hat Monty Widenius in einem aktuellen Blogeintrag über die neusten Entwicklungen berichtet. Und das liest sich spannend.

Unter dem Titel „Time to move on“ startet er so:

I have now departed from Sun and joined my own company, Monty Program Ab.

Er hat also ein neues Unternehmen gegründet, die „Monty Program Ab„. Was diese genau tun soll, bleibt etwas nebulös und macht gleichzeitig neugierig:

This page will soon contain a lot of information and links to give you an idea of what Monty Program Ab does.

  • The Maria engine, a transactional storage engine for MySQL.
  • Mariadb, a branch of the MySQL database with the Maria storage engine.
  • NRE (Non-recurring engineering) projects we are working/considering to work on.
  • Open jobs.

We are also interested to work with and invest in disruptive technology start-up companies that do Open Source and community products. This is done through our investment company Open Ocean S.á.r.l

Nach Ruhestand klingt das nicht 😉  Gerade die Planungen für die „Monty Program Ab“ lesen sich spannend. Augenscheinlich hat Monty nach Jahren des Wachstums mit anschließendem Exit beim Verkauf von MySQL an Sun nur wenig Spass an der größer und somit unflexibler, uncooler werdenden Firma MySQL gehabt. Anders lassen sich solche Aussagen kaum deuten:

So what will Monty Program Ab and I be working on?

Monty Program Ab will be a true open source company, with the additional goal of being a smaller family oriented company (10-30 employees) where everyone can be owners of the company, where we care about our employees and
strive to have fun together and share the profit we create. You can find more about this at: http://zak.greant.com/hacking-business-models

Der Link ist lohnenswert, hier haben Monty und Zak Greant nämlich zusammen an einem „Manifest für Open Source Unternehmen“ gearbeitet. Das erscheint in der Form nicht aus dem Stand umsetzbar (weil z.B. international ganz andere Rahmenbedingungen für Steuern/Abgaben und Dinge wie Krankenversicherung gelten. Gleichwohl ist es ein visionäres Dokument, dass als Denkanstoss nützt. Und, findet man ein Team von vielen stark unternehmerisch denkenden Köpfen, kann man sich das schon vorstellen. Yes, we can? 🙂

Monty bleibt der Softwarebranche also erhalten, klasse. Nebenbei scheint Monty Widenius sein mit dem Exit aus MySQL erhaltenes Kapital sinnvoll in andere Companies einbringen zu wollen und wird Venture Capital Geber bzw. Inhaber eine VC Firma. Dieses neue Baby des MySQL Gründers hört auf den Namen „Open Ocean“ und ist auch die juristische Person hinter Montys erstem Investment in die Fa. IT Mill (siehe Blogpost dazu).

Neben der Vorstellung der neuen Aktivitäten erläutert Monty noch, was ihn offiziell zum Abschied von Sun bewogen hat. Die sehr detaillierte Begründung übernehme ich ausnahmsweise mal 1:1 und unübersetzt hier ins Blog:

I had told management that I thus would be submitting my resignation immediately as I strongly believed that the 5.1 release was not ready and that those problems needed to be fixed before it went GA. This action, together with other peoples´ efforts, did have the wanted effect and I made an agreement with Sun´s upper management to not initiate my resignation but instead stay around for three more months to help Sun work out things in MySQL Development and also give Sun a chance to create an optimal role for me within Sun.

The three months did stretch out to seven months, and the changes I had hoped Sun would apply to in the MySQL Database group to fix our development and community problems did not happen fast enough.

Sun and I concluded in the end that I have much higher chances of achieving my goals outside of Sun, so it’s just better to swallow the bitter apple, go out and get things going. We parted in good terms and we both expect to continue to do business and work together.

The main reason for leaving was that I am not satisfied with the way the MySQL server has been developed, as can be seen on my previous blog post. In particular I would have like to see the server development to be moved to a true open development environment that would encourage outside participation and without any need of differentiation on the source code. Sun has been considering opening up the server development, but the pace has been too slow.

I still think that Sun was the best possible buyer for MySQL and I feel sad that things didn’t work out together. Sun has a lot of good things going on and I hope that they will continue their path to create and promote Open source. I will be available for Sun in helping them with their goals in the Open source space.

Stop Softwarepatents 2008-2009: Petition zum Stopp von Softwarepatenten in Europa

stop-softwarepatentsDass Softwarepatente nur für Unternehmen Sinn machen, die sich statt mit der Entwicklung von guter (und somit konkurrenzfähiger!) Software mit dem Betrieb von grossen Rechtsabteilungen beschäftigen, dürfte im Open Source Bereich wohl die einhellige Meinung sein.

Da wir bei den Lesern dieses Blogs ein gewisses Maß an „OpenSource-Affinität“ unterstellen dürfen, möchten wir die Initiative stopsoftwarepatents.eu mit folgendem Apell unterstützen:

Bitte, liebe Leser, ruft die o.g. Website auf, unterzeichnet die Online-Petition und ersucht Eure Freunde, Kontakte, Euren Chef und die Kollegen darum, es Euch gleich zu tun.

Danke.

CeBIT Messe Hannover 2009: komplette Halle für Open Source

Die Veranstalter der Messe reservieren auf der CeBIT 2009 eine komplette Halle für das Oberthema „Open Source“ – und haben auch gleich zwei griffige Titel für die Aktivitäten rund um quelloffene Software ins Leben gerufen:

  • CeBIT Open Source“ erstmals eigenständig in Halle 6
  • Call for Projects„: CeBIT startet internationale Ausschreibung für Open- Source-Projekte

Die Pressemitteilung leitet mit stark deklaratorischem Charakter in das Thema ein:

Hannover. Open-Source-Programme sind längst keine technischen Spielereien mehr, sondern werden von vielen Unternehmen und öffentlichen Institutionen inzwischen als Alternative zu herkömmlichen Applikationen eingesetzt. (…)

Gut, dass wir das schonmal festgehalten haben 😉

Die Messe leitet daraus einen eigenständigen Schwerpunkt in Halle 6 ab und betitelt das mit „freie und offene Software“, was sich gut anhört. Denn wer „freie“ und „offene“ Software zu differenzieren weiss, hat zumindest gewisse Kenntnisse von FOSS – und springt nicht nur auf das Modewort „OpenSource“ auf. Man will „die neuesten lizenzfreien Software-Entwicklungen“ vorstellen und ein durchgehendes Vortragsprogramm anbieten. Hierbei soll es u.a. um den praktischen Einsatz von Open-Source- Lösungen in Unternehmen und Behörden gehen.

„Die Open-Source-Bewegung ist ein faszinierendes Phänomen und ein wichtiger Teilaspekt der ‚Webciety'“

…erklärt CeBIT-Chef Dr. Sven-Michael Prüser.

„Ähnlich dem Wikipedia-Prinzip basiert die Open-Source-Bewegung auf der Entwicklungskompetenz des Internets. Die gesamte Welt wird als ein Pool von Talenten begriffen, deren zusammengetragenes Wissen Usern in aller Welt nutzt. Diesen offenen und schöpferischen Gedankenaustausch wird die CeBIT künftig noch stärker fördern“

…führt Prüser fort.

Unter dem Stichwort „Webciety“ wird die CeBIT 2009 sämtliche Entwicklungen des Internets bündeln und für den Besucher erlebbar machen.

„Call for Projects“

Den „Call for Projects“ gebe ich mal im Originaltext wieder:

Bereits im Vorfeld der Messe ruft die CeBIT gemeinsam mit der Linux New Media AG die internationale Open-Source-Gemeinschaft auf, sich für einen Auftritt in Hannover zu bewerben. Gesucht werden freie Software-Projekte, die für den Einsatz in Unternehmen geeignet sind und von einer aktiven Community entwickelt werden. Interessenten können ihre detaillierten Projektbeschreibungen bis zum 30. Oktober 2008 unter www.linux-magazin.de/cfp einreichen. Die innovativsten Open-Source-Projekte werden anschließend von einer internationalen Fachjury, bestehend aus Entwicklern, Fachredakteuren und Wissenschaftlern, ausgewählt und bekannt gegeben.

Neben der Präsentation auf der CeBIT 2009 erhalten die Gewinner die Möglichkeit, ihre Arbeiten auf den Webseiten des internationalen Linux Magazine und des deutschen Linux-Magazin Online vorzustellen.

„Linux ist das Vorzeigeprojekt, das Open-Source-Software auf dem weltweiten Markt populär gemacht hat. Doch Linux ist bei weitem nicht alles, die Szene hat viel mehr zu bieten. So gibt es viele kleine Projekte, die ebenso spannende Lösungen parat halten, bislang jedoch noch auf ihren breiten Durchbruch warten. Genau diesen Projekten wollen wir als CeBIT die Chance geben, sich der digitalen Welt zu präsentieren“

…sagt Prüser.

Unterstützt wird die CeBIT Open Source von der Linux Foundation, einer gemeinnützigen Stiftung, die sich dem Schutz und der Fortentwicklung des gleichnamigen Betriebssystems verschrieben hat. Die Stiftung ist zugleich Arbeitgeber des Linux-Erfinders Linus Torvalds.

„Die Linux Foundation ist sehr erfreut, dass eine so große und wichtige IT-Messe wie die CeBIT die Aufmerksamkeit auf das Thema Open-Source- Software lenkt. Wir unterstützen die Messe gern im Vortragsprogramm und freuen uns, dass wir dazu beitragen, dass Open-Source-Software noch weitere Verbreitung findet“

…erklärt Amanda McPherson, Vizepräsidentin für Marketing und Entwicklerprogramme bei der Linux Foundation.

Quelle: Pressemitteilung CeBIT

Fazit: Sehr nett, dass der Open Source Szene auch auf der CeBIT ein prominenter Platz gestellt wird, ist doch diese Messe sonst stark von den Platzhirschen der proprietären Software geprägt. Und so haben deren Kunden auf der CeBIT die Chance, sich noch eine Zweitmeinung einzuholen 🙂

Interessantes Video beim Linux Magazin: Open Source in Unternehmen

Ein sehenswertes Interview des Linux Magazins mit einem Berater der amerikanischen Burton Group ist auf linux-magazin.de zu finden.

Es geht um den Open Source Markt, wobei nach der Sicht von Burton die initiale Nachfrage nach Open Source erstmal in der Entwicklung oder Systemadministration entsteht – also dort, wo man sich auskennt 🙂

Durch diese „Nachfrage von unten“ sieht sich dann, so das Interview weiter, die technische Leitung (CIO / CTO) mit der Notwendigkeit konfrontiert, sich mit dem Thema OpenSource auseinander zu setzen.

Das Video ist hier zu finden.