XSL / XSLT als Templatesystem

Bekanntlich setzt das papaya CMS bereits seit Version 1 (um 2000) auf XSL / XSLT als Templatesystem. Auch wenn der Standard schon viele Jahre besteht und z.B. im professionellen Umfeld (große Softwareprojekte, insbesondere im Java Bereich) eine große Wertschätzung und Verbreitung genießt, so ist die Wahrnehmung bei vielen PHP Entwicklern leider noch anders. Und das obwohl XSL / XSLT ein offener Standard ist, der die vielbeschworene Trennung von Logik, Inhalt und Layout sauber implementiert und der nicht zuletzt beliebige Ausgabeformate (HTML, XML, PDF u.v.m.) ermöglicht.

Umso erfreulicher ist es immer, wenn die mannigfaltigen Vorteile gegenüber proprietären Script- und Templatesprachen die Runde machen – wie aktuell in einem lesenswerten Beitrag von phpmonkeys.de.

Fazit der Autoren:

Der Vorteil von XSL ist, dass man dieses Verfahren mit jeder Programmiersprache einsetzen kann, die einen XSLTProzessor mitbringt. Und dabei können Template- und Layout-Dateien ohne Aufwand migriert werden. Man benötigt nur eine ähnliche Implementierung wie der HTMLGenerator und Logik, die die XML-Daten generiert.

…das völlig korrekt – neben weiteren Vorteilen:

  • offener Standard des W3C, keine proprietäre Lösung
  • in die Einarbeitung investierte Zeit ist nicht auf ein Produkt begrenzt, sondern kann in verschiedenen Projekten angewandt werden
  • hervorragend dokumentierter Standard, viel Literatur verfügbar
  • hohe Verbreitung in der Java-Welt
  • mächtiges Werkzeug/Programmiersprache
  • gut nutzbar für Internationalisierung der Ausgabe
  • und viele, viele mehr… 😉

papaya CMS / SVN Freigabe

Bei uns stand schon seit geraumer Zeit an, das SVN öffentlich zu machen – das haben wir soeben endlich nachgeholt.

Ab sofort stehen neben den „Nightlys“ also auch ein SVN Repository und ein Web-SVN für das papaya CMS zur Verfügung.

papaya CMS – Release 5.0 – Pressereaktionen

Wir haben ja vorgestern das neue Release 5.0 des papaya CMS veröffentlicht. Eine anstrengende Launchphase, umso mehr freut uns das bisher erhaltene Feedback der Presse 😉

Hier ein kleiner Auszug:

Sicherung der Codequalität mit SVN Hooks

Wir haben bei papaya mit dem Wachstum des Entwicklerteams das Problem gehabt, dass Coding Standards (unsere sind in enger Anlehnung an die PEAR Coding Standards entstanden) nicht immer von allen Kollegen exakt 1:1 eingehalten wurden. Manchmal übersah ein Mitarbeiter etwas, manchmal machte seine individuelle Entwicklungsumgebung (bei uns viel Eclipse, ein wenige VIM und anderes) die Einrückungen etwas unsauber etc.

Wir nutzen daher die „Pre-Commit-Hooks“ im SVN, um vor dem Commit ins zentrale SVN einige Tests durchzuführen. Nur wenn diese erfolgreich verlaufen, kann ein Commit erfolgen – nur dann geht der Quellcode ins SVN.

Mein Kollege Thomas Weinert hatte hierzu neulich folgende Präsentation gehalten, die das ganze im Groben erläutert:

SVN Hook

Barrierefreiheit mit Brief und Siegel: Web4All Prüfung einer papaya CMS basierten Seite

Kürzlich hat die Initiative „Web for all“ im Auftrage der Bertelsmann Stiftung eine Überprüfung der Krankenhaussuche „Weisse Liste“ hinsichtlich Barrierefreiheit (Accessability) durchgeführt. Seitdem trägt die Weisse Liste das Prüfsiegel der o.g. Organisation.

(An dieser Stelle herzlichen Dank an die Kollegen von Web 4 all für die stets produktive Zusammenarbeit!)

Ein Auszug des Prüfberichtes steht auf der Website von Web 4 all zur Verfügung, eine Informationseite auf der Weissen Liste findet sich hier.

papaya CMS: Nighly builds ab sofort verfügbar!

Hinweis in eigener Sache:

Ab sofort stehen nightly builds (also jede Nacht automatisch aus dem internen papaya SVN erzeugte Exports des kompletten papaya CMS) unter folgenden URLs zur Verfügung:

Systemvorstellung papaya CMS auf Contentmanager.de

Achtung, Eigenwerbung 😉

Auf Contentmanager.de ist aktuell eine m.E. sehr gelungene Darstellung des papaya CMS veröffentlicht worden (die mein Kollege Massimiliano Siddi verfasst hatte):

Hier klicken, um den Artikel aufzurufen.

PR mit Hang zur Übertreibung bei RedDot

Die Firma RedDot hat sicher umfangreiche Erfahrungen in der Softwareentwicklung – in Sachen PR kann man dort aber m.E. noch etwas dazu lernen:

In einer aktuellen Newsmeldung berichtet man von der umfangreichen Nutzung des RedDot CMS bei der Bertelsmann Stiftung.

Hieran ist erstmal überhaupt nichts auszusetzen: In der Tat verwendet die Bertelsmann Stiftung in verschiedenen Projekten das RedDot CMS und bringt damit professionell ihre Inhalte ins Web. Die Seiten laufen flott, sehen gut aus – alles prima.

Ein wenig überraschend fand ich jedoch die folgenden zwei Teaser, die ich auf der Website gesehen habe:

Die hierin enthaltene Aussage, nach der die Bertelsmann Stiftung für alle Webprojekte RedDot einsetze, ist leider unkorrekt. Eine kurze Google-Suche nach Websites, bei denen im Impressum die Bertelsmann Stiftung als verantwortlich genannt wird, fördert einiges an Belegen zu Tage. Die folgende Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit – zeigt aber, dass diverse Projekte der Stiftung auf Open Source Software setzen und somit vom RedDot CMS so weit entfernt sind wie Linux von Microsoft:

Ach ja – auch die von uns realisierte Krankenhaussuche „Weisse Liste“ basiert mit dem papaya CMS natürlich auf Open Source Software 😉

Vermutlich würde eine weitere Suche noch mehr Beispiele liefern, bei denen eben nicht RedDot im Einsatz ist. Dies ist wenig überraschend bei einer so aktiven Organisation mit vielen Projekten.

Umso mehr verwundert es, dass man bei RedDot so unpräzise bzw. irreführend kommuniziert, hätte man doch mit der „Corporate Website“ und dem Intranet der Stiftung bereits zwei sehr nette und wichtige Referenzen zur Verfügung gehabt…

papaya CMS macht frischen Atem :-)

Letzte Woche von einem Arbeitskollegen bekommen – sozusagen das neue „Corporate Chewing Gum“ 🙂